Meisterschaftserie U18

U18-Meisterschaften: Podestplätze, Premieren und starke Kämpfe 💪🥋
Bei der Oberbayerische Meisterschaft U18 und der Bayerische Meisterschaft U18 zeigte unsere U18, was in ihr steckt: mutige Auftritte, harte Pools, mehrere Medaillen – und ein paar Momente, in denen das Wettkampfglück (und die Kampfrichter) nicht auf unserer Seite waren.

Oberbayerische Meisterschaft U18: drei Podestplätze und ein starkes Debüt 🥉🥉🥉

Für Bene war es das erste Turnier überhaupt – und er hat direkt ein Ausrufezeichen gesetzt: Aus drei Begegnungen holte er seinen ersten Sieg und beendete den Wettkampf auf Platz 5. Ein Einstand, der Lust auf mehr macht.
Toni gewann zwei Kämpfe mit Würger und zeigte insgesamt eine starke, entschlossene Leistung. Bitter: In einem Kampf wurde ein Abklopfen im Hebel nicht erkannt – sportlich wäre hier mehr drin gewesen. Am Ende steht dennoch ein verdienter 3. Platz.
Auch Svenja kämpfte sich mit zwei starken Kämpfen aufs Podest. Einen Kampf verlor sie unglücklich, weil fälschlicherweise von einem Abschlagen ausgegangen wurde. Ergebnis: Platz 3 – und das trotz dieser Entscheidung.
Lena hatte drei Kämpfe: zwei gingen verloren, im dritten lag sie vorne, musste sich dann aber im Haltegriff geschlagen geben. Sie beendete das Turnier auf Platz 5 – mit klar erkennbaren Entwicklungsschritten.
Stella gewann drei Begegnungen und verlor gegen Amelie, die in ihre Gewichtsklasse gewechselt war. Danach wurde sie abgetanzt und musste im letzten Kampf verletzungsbedingt aufgeben. Unter dem Strich bleibt ein starker 3. Platz – sportlich top, gesundheitlich hoffen wir auf schnelle und vollständige Erholung.

Bayerische Meisterschaft U18: harter Tag, starke Momente, viel gelernt 💪

Bei der Bayerische Meisterschaft U18 ging es für Toni in der Klasse bis -60 kg los: Gewicht gepackt, aufgewärmt, fokussiert. Im Auftaktkampf war er gegen den späteren Bayerischen Meister zunächst überraschend dominant, wurde dann aber sauber gefegt. In der Trostrunde schaltete er um und zeigte, warum man ihn nie abschreiben darf: Ein Sieg mit einer Harai-O-soto-Mischung per Ippon, danach ein weiterer Ippon durch seinen „Signature-Würger“, nachdem die Kampfrichter eine heikle Situation korrekt erkannt hatten. Der nächste Gegner trat nicht an, offiziell verletzungsbedingt. Gegen einen Favoriten aus Großhadern war dann Endstation: Mit der Linksauslage und den Kontern kam er nicht entscheidend durch (1× Yuko, 2× Waza-ari). Ergebnis: Platz 7 – knapp am ambitionierten Top-5-Ziel vorbei, aber mit klaren Takeaways für den nächsten Entwicklungsschritt.
Für Svenja war der Pool brutal stark. Im ersten Kampf kassierte sie zweimal Waza-ari, im zweiten wurde sie deutlich aktiver, war praktisch im Seoi-nage drin und wurde dann doch noch gekontert. Im dritten Kampf konnte sie sich ebenfalls nicht durchsetzen – aber gerade der zweite Kampf war ein echtes positives Signal: technisch dran, mental drin, und der nächste Wettkampf kommt garantiert.
Fazit
Unterm Strich war das ein Meisterschaftsblock, der sportlich richtig Wert hat: Medaillen, Premieren, starke Kämpfe – und genau die Art von harten Erfahrungen, die Athlet:innen auf das nächste Level bringen. Glückwunsch an alle Kämpfer:innen 🥋💪🏅

Nach oben scrollen