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Knapp an Bronze vorbeigeschrammt

Luis Schmidt erreicht mit dem TSV Großhadern einen fantastischen 5.Platz bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften U18 in Frankfurt a.d.Oder

Am vergangenen Wochenende machte sich das junge Team der Altersklasse U18 mit Ihrem Coach und dreimaligen Olympiateilnehmer Winston Gordon auf den weiten Weg nach Frankfurt an der Oder, um sich dort mit den besten Mannschaften Deutschland zu messen. Mit an Bord dieser schlagkräftigen Truppe der erst 14-jährige Münsinger Luis Schmidt. Als süddeutscher Vizemeister und amtierender Bayerischer Meister durfte sich das Team durchaus Hoffnungen machen, ein Wörtchen bei diesen Deutschen Meisterschaften mitmischen zu können.

Bereits in der ersten Begegnung hatten die Münchner mit der Nummer 1 aus Nordostdeutschland, der KG PSV/ RSV Frankfurt a.d.Oder, einen schweren Brocken vor sich. Mit taktischer Raffinesse wurde von dem Trainer an der Aufstellung gebastelt. Der deutliche 5:2 Sieg war hierfür die Belohnung. Doch bereits in der nächsten Runde wartete einer der Titelfavoriten, der erfolgreiche Judo Club aus Wiesbaden, auf die Bayern. Mit einer Vielzahl von hauchdünnen Entscheidungen, aber immer am Limit der Leistungsgrenze musste diese Begegnung mit 3:4 verloren gegeben werden.

In der darauffolgenden Trostrunde kam es zu einem erneuten Aufeinandertreffen mit dem Dauerrivalen aus Abensberg. Die letzte Auseinandersetzung bei den süddeutschen Meisterschaften konnten die Babonen noch knapp für sich entscheiden. Nach einem Rückstand von 1:3 benötigten die Münchner nun drei Punkte in Folge, um weiter im Turnier bleiben zu können. Ein fast aussichtsloses Unterfangen bei der sehr starken Besetzung der Abensberger Mannschaft. Durch die vielen mitgereisten Fans angepeitscht, erkämpften sich der TSV Großhadern Punkt um Punkt. Rami Pangerl und Julian Buck schafften das fast unmögliche Unentschieden vor dem letzten Entscheidungskampf in der Gewichtsklasse bis 50 kg. Diese Bürde hatte Luis Schmidt zu tragen. Durch ein zielgerichtetes Coaching seines Trainers Gordon fantastisch eingestellt, dominierte der Münsinger Kämpfer von Anfang an das Geschehen und sicherte seinem Team durch einen spektakulären Wurf den Einzug in die nächste Runde.

Von diesem Sieg beflügelt konnte auch der Mitteldeutsche Meister SF 1883 Schwarza auf die hinteren Plätze verwiesen werden. Im darauffolgenden Kampf um Bronze mussten die Schützlinge von Erfolgstrainer Winston Gordon dem harten Turniertag Tribut zollen und neidlos den 5:2 Sieg des Titelverteidigers JC 90 FfO anerkennen. Trotz der verpassten Medaille herrschte bei der Rückfahrt eine ausgelassene Stimmung. „ Die Mannschaft hat heute eine starke Performance abgeliefert und sehr schönes Judo gezeigt „, resümierte Winston Gordon am Ende des Tages. Mit drei souveränen Siegen hatte auch der Ickinger Gymnasiast Luis Schmidt eine beeindruckende Bilanz bei seinen ersten Deutschen Meisterschaft vorzuweisen und durfte sich freuen, jeweils den „Matchball“ in den Entscheidungskämpfen verwandelt zu haben.

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