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Erster Schritt getan

Münsinger Judo-Duo sammelt Erfahrung auf nationaler Ebene

Nach der Nominierung durch den Bayrischen Judo-Verband traten die bayrischen Vizemeister Andi Bauhofer und Leo Wank am Sonntag auf den Deutschen Kata-Meisterschaften in Hoppegarten bei Berlin an. Mit dem 18. und damit letzten Platz waren die die beiden nicht zufrieden, mit ihrer Punktzahl jedoch schon.

Schon am Samstag waren die Kämpfer vom Starnberger See in der Halle, um sich zu akklimatisieren und mit dem Rest der BJV-Delegation beim Eröffnungsakt dabei zu sein. Am Sonntag liefen sie selbst auf und zeigten, wofür sie einige Monate lang trainiert hatten. In ihrer Kategorie, der Katame no Kata, demonstrieren die beiden, wie Bauhofer 15 der wichtigsten Judo-Bodentechniken trotz Gegenwehr von Wank zum Abschluss bringt. Bewertet werden hierbei unter anderem die Durchführung der Techniken selbst, die Präzision aller Bewegungen von Kopf bis Fuß sowie der Gesamtfluss des gut zwölfminütigen Ablaufs. Am Ende standen 308 Punkte auf dem Konto der Münsinger.

Die erste Reaktion war eine gewisse Ernüchterung. „Ich hatte gehofft, dass wir zumindest am Finaleinzug kratzen würden“, so Bauhofer. Um über dem Strich zu stehen, hätte man unter die ersten sechs der Vorrunde kommen müssen. Die Enttäuschung legte sich jedoch schnell. Aus vielen Richtungen kam überraschend positive Rückmeldung. Das andere bayrische Duo in der Kata berichtete, wie sie zwei Jahre zuvor bei ihrer ersten Teilnahme ebenfalls sehr weit hinten im Feld landeten – und das „mit einer 2 vorn dran.“ Auch die persönliche Rückmeldung mehrerer Wertungsrichter klang vielversprechend. So seien alle Voraussetzungen da, um sich kontinuierlich an das nationale Podest heranzuarbeiten. Andi Bauhofer: „Uns wurde gesagt, dass man sieht, dass wir aktive Wettkämpfer sind und dass uns das zugutekommt. Und dass wir wahrscheinlich bald weit vorne sein können, wenn wir dranbleiben. Das kam nicht von irgendwem, das kam von Sebastian Frey.“ Frey ist internationaler Wertungsrichter und war 2012 Viezeweltmeister. Auf die Frage, wie es nach diesem Ergebnis weitergehe, antwortet Bauhofer: „Das Ziel bleibt das gleiche, wir wollen Deutscher Meister werden. Das kann noch dauern. Bis dahin werden wir Angebote und Empfehlungen wahrnehmen, bei ausgewiesenen Experten zu trainieren und als nächstes haben wir die internationalen Deutschen Meisterschaften im Oktober auf dem Schirm. Hier können wir auf eine Nominierung hoffen.“

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