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NEU – Bericht zur Süddeutschen Einzelmeisterschaft Mu18 in Ingolstadt

NEU – Bericht zur Süddeutschen Einzelmeisterschaft Mu18 in Ingolstadt published on

Die Medaillenjagd geht weiter

 

Luis Schmidt holt sensationell den Titel Süddeutscher Meister und
qualifiziert sich für die Deutsche Meisterschaft in Herne

Vier Kämpfer des Judoverein Ammerland-Münsing hatten sich vor einigen Wochen die Qualifikation zur Süddeutschen Meisterschaft der U18 und U21 Jugend souverän erkämpft. Unter der Betreuung Ihres 1.Vorstandes und ehemaligen Mitglied des Nationalkaders Martin von Gregory, machte sich die MU18 Truppe mit Sebastian Lehn und Luis Schmidt auf den Weg nach Ingolstadt.

Gleich zu Beginn durfte sich der 17-jährige Sebastian Lehn (-66kg )mit der Nummer 2 aus Württemberg messen. Nach einem hart erkämpften Sieg stellte sich bereits in der 2.Runde der spätere Süddeutsche Meister aus Ingolstadt Julius Schweickert dem Münsinger entgegen. Trotz harter Gegenwehr musste sich Lehn dem technisch versierten Schweickert bereits nach wenigen Sekunden beugen. Auch in der anschließenden Trostrunde konnte sich Lehn nicht mehr entscheidend durch setzen. Mit einem respektablen 9.Platz bei seinen ersten süddeutschen Meisterschaften beendete der Kämpfer vom Starnberger See das hochrangige Turnier.

 

Im Anschluss hatte sich der erst 14-jährige Luis Schmidt ( -50 kg) als jüngster Teilnehmer der Altersklasse U18 beweisen.

Die Auslosung hatte ihm den starken Judoka Luca Bohnet vom JC Herrenberg beschert . Mit einem fulminanten und äußerst spektakulären tiefen Schulterwurf unterstrich Schmidt sein technisches Repertoire und beeindruckte Zuschauer und Betreuer. Bereits in der nächsten Runde wartete Michael Vaijkant auf den Ickinger Gymnasiasten. Vaijkant überzeugte bereits in 2016 die verantwortlichen Landestrainer mit einem 5.Platz auf den Deutschen Meisterschaften. Doch auch hier dominierte Luis die Begegnung und zwang seinen Ingolstädter Gegner durch einen rasant angesetzten Armhebel bereits in der ersten Minute zur Aufgabe. Durch seinen Coach von Gregory perfekt vorbereitet kam es im Halbfinale zu einem spannungsgeladenen Kampf mit Linus Harsch vom VFL Sindelfingen. Harsch, Bronzemedaillengewinner der letzten Meisterschaften, startete mit einem Feuerwerk an Angriffen, welche ihm auch schnell eine kleine Wertung einbrachten.

Von diesem Rückstand unbeeindruckt erhöhte Schmidt rasant das Tempo und konnte durch eine Vielzahl von Angriffen ebenfalls eine kleine Wertung erzielen und Harsch anschließend in einem Haltegriff endgültig fixieren.

Unerwartet aber hochverdient kam es nun zum finalen Showdown gegen den amtierenden Bayerischen Meister und mehrmaligen Medaillengewinner bei DJB Turnieren, Patrick Weisser aus Bad Aibling. In diesem rein oberbayerischen Finale schenkten sich beide Kontrahenten nichts und lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe. Mit zwei Wertungen und einem Ippon durch Haltegriff konnte sich Luis Schmidt am Ende erschöpft aber überglücklich über die Goldmedaille zurecht freuen.

„Luis hat heute sein gesamtes technisches und kämpferisches Potential abgerufen. Als jüngster Jahrgang in dieser neuen Altersklasse ist das schon eine herausragende Leistung“, so 1.Vorstand Martin von Gregory im Anschluss des langen Turniertages.

NEU – Bericht von der bayrischen Einzelmeisterschaft U18 in Abensberg

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Alle fahren zur Süddeutschen

Drei Judoka des Judoverein Ammerland-Münsing hatten sich die Startberechtigung für die bayrischen Meisterschaften der unter 18-jährigen erkämpft und traten in der Judohochburg Abensberg an.

Franziska Schaubmar (-57kg) bestritt ihren Auftakt gegen die favorisierte Manuela Schmidt. Etwa eine halbe Kampfzeit konnte sie sich gut zur Wehr setzen, bis die starke Athletin aus Eichstätt ihre Technik durchbrachte. In den beiden folgenden Begegnungen warteten mit der nordbayrischen Vizemeisterin und danach der nordbayrischen Meisterin zwei hochgehandelte Gegnerinnen. Ihnen ließ Franziska jedoch keine Chance. Nach jeweils gelungenen Stand-Boden-Übergängen beendete ein Würgegriff beide Kämpfe durch Aufgabe der Kontrahentinnen. Im Platz um Kampf drei dominierte die Münsinger Kämpferin die Partie und ging in Führung. Ihre Technik hatte jedoch so viel Schwung, dass sie ihre Gegnerin überrollte und ganz unglücklich im Haltegriff unter ihr zu liegen kam. In der Endbilanz erreichte Franziska Platz 5 von elf Teilnehmern und qualifizierte sich sicher für die Süddeutsche Meisterschaft.

Einen schweren Gegner erwischte Luis Schmidt (-50kg) nachdem er seinen ersten Kampf klar mit Haltegriff gewonnen hatte. David Sperlich nutzte die neuen Regeln des Kumikata (Griffkampf) geschickt aus und blockierte die Offensivaktionen von Luis effektiv. Ohne Punkte ging der Kampf nach Ende der regulären Kampfzeit in den Golden Score. In einem kräftezehrenden Duell geriet der Kämpfer vom Starnberger See dann leider in einen Haltegriff, aus dem er sich nicht mehr befreien konnte. In der dritten Begegnung setzte Luis sich danach gegen seinen Opponenten ebenfalls durch Haltegriff durch, die vierte Begegnung dominierte er klar mit drei Wazari-Wertungen und Sieg durch Haltegriff. Auch er kam dadurch in das kleine Finale um Platz drei und ging mit einem Wurf in Führung. Sein Gegner übernahm jedoch im Boden sofort die Kontrolle und beendete den Kampf mit einem Würgegriff. Platz 5 somit auch für Luis in seinem ersten Jahr in der U18.

Sebastian Lehn (bis 66kg) schien seinen ersten Kampf zunächst verloren zu haben. Ein Würger hatte ihn zur Aufgabe gezwungen. Die aufmerksame Kampfrichterin hatte jedoch einen Regelverstoß wahrgenommen und nach Videoüberprüfung entschied sie für eine kleine Strafe gegen den Gegner. Energisch packte sich Sebastian daraufhin sein Gegenüber und warf ihn kompromisslos Ippon. Auch der zweite Kampf ging mit Ippon an den Münsinger, der leider seinen dritten Kampf dann verloren geben musste. In einem äußerst hart geführten Match über die volle Kampfzeit ging es für ihn im kleinen Finale um Platz 3. Hier geriet der Kämpfer des JVAM mit einer kleinen Wertung in Rückstand, die er nicht mehr aufholen konnte.

„ Das Niveau des Turniers war einer bayrischen Meisterschaft angemessen, hier gab es kaum noch leichte Gegner. Tagesform, Taktik aber auch Fortuna können hier über den Turniersieg oder Ausscheiden entscheiden. Alle drei Kämpfer haben das Hauptziel, die Qualifikation für die süddeutsche Meisterschaft, mit technisch sauberen Leistungen erreicht. Alle drei standen im kleinen Finale und hatten in den Begegnungen auch gute Chancen auf eine Medaille. Die Weiterführung des Kampfes im Boden nach einem gelungenen Wurf wird ein wichtiger Trainingsinhalt der nächsten Wochen sein“, resümierte Andreas Schaubmar, der mit Trainer Oliver Jungwirth und Pressesprecher Rainer Schmidt die Kämpfer des JVAM betreute.

NEU – Bericht zur Sbb Mu18 und u21 in Palling am 21.01.17

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SÜDBAYERISCHE MEISTERSCHAFT MU18 und MU21 in Palling 21.1.2017

Gold, Silber und Bronze gehen an den Starnberger See.

JVAM stellt mit Luis Schmidt (-50kg ) einen Südbayerischen Meister in der Altersklasse U18.

Sebastian Lehn (-66 kg)holt Silber nach Finalniederlage gegen Julius Schweickert.

Peter Will (-73 kg) erkämpft sich souverän die Bronzemedaille in der Altersklasse U21.

Alle haben damit die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft am 28.1.2017 in Abensberg souverän geschafft.

NEU – Bericht zur Sbb Fu18 in Palling am 22.01.17

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Silber hart erkämpft – Franziska Schaubmar Vizemeisterin in Südbayern

In der Vorwoche zeigte Franziska Schaubmar auf der Oberbayrischen Meisterschaft noch ein paar Schwächen und landete auf Platz drei. Das Training unter der Woche zeigte jedoch den gewünschten Erfolg. Gut eingestellt hielt sie ihre Gegnerinnen diesmal bis zum Finale in Schach und erkämpfte sich mit 4 Siegen in 5 Begegnungen den südbayrischen Vizemeister-Titel im Judo der Damen U18 in der Gewichtsklasse bis 57kg.

Den Auftakt gegen Julia Ernst (Landshut) gestaltete sie mit einem Wurf und nachfolgendem Haltegriff gleich erfolgreich. Die zweite Begegnung versprach Spannung. Gegen Christina Reindl (Ingolstadt) hatte sie letzte Woche noch deutlich durch deren Spezialtechnik Uchi-Mata verloren. Diesmal ging es anders herum. Mit einem Fußfeger drehte Franziska ihre Gegnerin nach der Hälfte der Kampfzeit auf den Rücken zu einer halben Wertung (Wazaari). Der Vorsprung hielt über die Kampfzeit von 4 Minuten, musste aber hart verteidigt werden.

Im dritten Kampf bemühte sich Franziska mit ihren Kräften hauszuhalten. Der erste zwingende Ansatz gegen Lotta Puhlmann (Bad Reichenhall) mit einer Hüfttechnik brachte eine volle Wertung und damit den Einzug als Gruppenerste ins Halbfinale.

Dort begegnete sie (wieder einmal) Johanna Bloehs (Ingolstadt), die mit einem Sieg und einer Niederlage ihren Pool als Zweite abgeschlossen hatte. Die beiden Kämpferinnen, die sich aus vielen Begegnungen gut kannten, suchten lange nach einer Schwäche der Kontrahentin. Franziska ging schließlich mit einer halben Wertung in Führung. Mit dem nächsten Ansatz zwang sie ihre Gegnerin zu einer Kopfbrücke, die nach den neuen Regeln nicht mehr mit einem Ippon für den Werfenden, sondern Hansokumake (Disqualifikation) des Geworfenen “geahndet” wurde. Eine harte Entscheidung in einem extrem fairen Wettkampf zu Ungunsten von Johanna Bloehs, die Franziska jedoch in das Finale brachte.

Dort war dann die Luft nach den vier Begegnungen etwas raus. In einem unkonzentrierten Moment wurde Franziska von Elisabeth Pflugbeil (Großhadern) mit einer Fußtechnik auf den Rücken geworfen.

“Unser Ziel war die Qualifikation für die Bayrische Meisterschaft nächste Woche in Abensberg. Das haben wir mit der tollen Platzierung verdient erreicht. Der zweite Platz verhilft uns zudem zu einer guten Ausgangssituation wenn es auch gegen die Judoka aus Nordbayern geht.”, stellte Betreuervater Andreas Schaubmar fest.

NEU – Bericht von der Obb EM F/MU18 und RLT F/MU15 in Prien

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Dreimal Bronze im Judo zum Saisonauftakt

Mit einer kleinen Delegation reiste der Judoverein Ammerland-Münsing zum Ranglistenturnier U15 und zur oberbayrischen Einzelmeisterschaft U18 nach Prien am Chiemsee. Termin- und erkältungsbedingt konnten mehrere Kämpfer das Turnier leider nicht anfahren.

Thomas Seika vertrat die Farben vom Starnberger See bis 55kg in der U15. Zum Auftakt gelang ihm nach 7 Sekunden ein Blitzsieg. Der zweite Kampf ging leider an seinen Gegner aus Großhadern. In der Trostrunde setzte er sich dann zweimal in zwei spannenden Begegnungen mit kraftvollen Techniken durch und gewann am Ende verdient den dritten Platz hinter Lukas Schouten und Henning Bräuniger (beide Großhadern).

Für die U18 begann mit dem Kampftag die Einzelmeisterschaftsserie. „Unser Ziel ist die Qualifikation für die Südbayrische“, gab Betreuer Andreas Schaubmar die Erwartungsrichtung vor. Im ersten Kampf bekam es Franziska Schaubmar mit der späteren Meisterin Manuela Schmidt zu tun, die ihrer Favoritenrolle gerecht wurde und die Münsingerin mit einer Fußtechnik besiegte. Die Niederlage stachelte Franziska jedoch in den nächsten drei Kämpfen zu Höchstleistungen an. Drei Ippon in Serie brachten sie in die Erfolgsspur zurück. Im letzten Kampf gegen Christina Reindl (Ingolstadt) konnte sie sich lange gut behaupten, fiel jedoch dann auf einen technisch sehr gut vorbereiteten Uchi-Mata. In der Endabrechnung hieß das Platz drei für sie hinter Schmidt und Reindl.

Sebastian Lehn ging zuversichtlich in seine Kämpfe und gewann gleich die erste Partie durch Haltegriff. Im zweiten Duell bekam er es mit dem sehr kräftigen Bross Jonas vom TSV Grafing zu tun, der ihn im Griffkampf stark dominierte. Obwohl sich Sebastian mit extremer Beweglichkeit zweimal aus einem Haltegriff befreien konnte, war der dritte Haltegriff dann zu viel. Die nächste Begegnung gestaltete sich dann als sehr spannend. Sebastian bekam zunächst eine Wertung nicht zugesprochen, setzte sich dann aber mit einem weiteren Wurf mit Wazaari durch. Platz drei dadurch auch für ihn.

„Alle drei Kämpfer auf dem Treppchen und einige Ansatzpunkte für das Training in der nächsten gewonnen“ fasste Andreas Schaubmar den Kampftag zusammen „wir sind mit dem Abschneiden nicht unglücklich, aber auch nicht hochzufrieden. An der einen oder anderen Stelle wäre noch etwas mehr drin gewesen.“ Die Südbayrische nächste Woche wird eine echte Bewährungsprobe.

 

 

 

 

NEU – Bezirkskader gastiert in Münsing

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Bezirkskader gastiert in Münsing
Henze und Probst testen Leistungsstand ihrer Athleten

Traditionell richtet der Judoverein Ammerland-Münsing den ersten Kaderlehrgang des Bezirks Oberbayern in heimischer Halle aus. So auch am Sonntag, als 55 nominierte Athleten, darunter auch fünf Kämpfer des JVAM, dem Ruf der Bezirkstrainer Uwe Henze und Claudia Probst folgten.

Insgesamt viereinhalb Stunden Judo standen auf dem Plan, aufgeteilt in drei Einheiten. Die erste hielt Uwe Henze, Leiter der männlichen Bezirskjugend, höchstpersönlich. Unter der Aufsicht von insgesamt acht Trainern zeigten die Judoka ihr Wurfreportoire aus verschiedenen Bewegungsrichtungen, wie es auch im Wettkampf passiert. Dabei machte sich bei den Münsingern bemerkbar, dass sie auch in den Weihnachtsferien regelmäßig trainieren konnten.

Nach der Mittagspause übernahm Andi Bauhofer vom JVAM die Leitung. In der methodisch durchdachten Bodenstunde bekamen die jungen Sportler drei spezielle Haltegriffvarianten vermittelt und konnten diese im eingebauten freien Üben gleich ausprobieren. Auch die Münsinger Trainer Leo Wank und Andi Schaubmar hatten ein Auge auf das Geschehen.

Zum Abschluss gab es noch eine Randorieinheit. Nach turnerischem Aufwärmen durften alle Kämpfer ihre Fähigkeiten im Randori, der Vorstufe zum Wettkampf, vergleichen. Claudia Probst, Leiterin der weiblichen Jugend, war am Ende des Lehrgangs ebenfalls sehr erfreut über die gezeigte Leistung der Jugend. Die Trainer sind nun zuversichtlich, dass die anstehenden Turniere gute Ergebnisse für die oberbayrischen Athleten bringen werden.

NEU – Bericht von der Deutschen VMM U18 in Frankfurt a.d. Oder am 03.12.16

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Knapp an Bronze vorbeigeschrammt

Luis Schmidt erreicht mit dem TSV Großhadern einen fantastischen 5.Platz bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften U18 in Frankfurt a.d.Oder

Am vergangenen Wochenende machte sich das junge Team der Altersklasse U18 mit Ihrem Coach und dreimaligen Olympiateilnehmer Winston Gordon auf den weiten Weg nach Frankfurt an der Oder, um sich dort mit den besten Mannschaften Deutschland zu messen. Mit an Bord dieser schlagkräftigen Truppe der erst 14-jährige Münsinger Luis Schmidt. Als süddeutscher Vizemeister und amtierender Bayerischer Meister durfte sich das Team durchaus Hoffnungen machen, ein Wörtchen bei diesen Deutschen Meisterschaften mitmischen zu können.

Bereits in der ersten Begegnung hatten die Münchner mit der Nummer 1 aus Nordostdeutschland, der KG PSV/ RSV Frankfurt a.d.Oder, einen schweren Brocken vor sich. Mit taktischer Raffinesse wurde von dem Trainer an der Aufstellung gebastelt. Der deutliche 5:2 Sieg war hierfür die Belohnung. Doch bereits in der nächsten Runde wartete einer der Titelfavoriten, der erfolgreiche Judo Club aus Wiesbaden, auf die Bayern. Mit einer Vielzahl von hauchdünnen Entscheidungen, aber immer am Limit der Leistungsgrenze musste diese Begegnung mit 3:4 verloren gegeben werden.

In der darauffolgenden Trostrunde kam es zu einem erneuten Aufeinandertreffen mit dem Dauerrivalen aus Abensberg. Die letzte Auseinandersetzung bei den süddeutschen Meisterschaften konnten die Babonen noch knapp für sich entscheiden. Nach einem Rückstand von 1:3 benötigten die Münchner nun drei Punkte in Folge, um weiter im Turnier bleiben zu können. Ein fast aussichtsloses Unterfangen bei der sehr starken Besetzung der Abensberger Mannschaft. Durch die vielen mitgereisten Fans angepeitscht, erkämpften sich der TSV Großhadern Punkt um Punkt. Rami Pangerl und Julian Buck schafften das fast unmögliche Unentschieden vor dem letzten Entscheidungskampf in der Gewichtsklasse bis 50 kg. Diese Bürde hatte Luis Schmidt zu tragen. Durch ein zielgerichtetes Coaching seines Trainers Gordon fantastisch eingestellt, dominierte der Münsinger Kämpfer von Anfang an das Geschehen und sicherte seinem Team durch einen spektakulären Wurf den Einzug in die nächste Runde.

Von diesem Sieg beflügelt konnte auch der Mitteldeutsche Meister SF 1883 Schwarza auf die hinteren Plätze verwiesen werden. Im darauffolgenden Kampf um Bronze mussten die Schützlinge von Erfolgstrainer Winston Gordon dem harten Turniertag Tribut zollen und neidlos den 5:2 Sieg des Titelverteidigers JC 90 FfO anerkennen. Trotz der verpassten Medaille herrschte bei der Rückfahrt eine ausgelassene Stimmung. „ Die Mannschaft hat heute eine starke Performance abgeliefert und sehr schönes Judo gezeigt „, resümierte Winston Gordon am Ende des Tages. Mit drei souveränen Siegen hatte auch der Ickinger Gymnasiast Luis Schmidt eine beeindruckende Bilanz bei seinen ersten Deutschen Meisterschaft vorzuweisen und durfte sich freuen, jeweils den „Matchball“ in den Entscheidungskämpfen verwandelt zu haben.

NEU – Bericht von den RLT U14, U17 und Bayrische EM U21 in Ingolstadt

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Neunmal getrumpft

 

Starkes Abschneiden des Judo-Vereins Ammerland-Münsing beim Turnier in Ingolstadt

9 Judoka vom JVAM starteten in 11 Wettbewerben am 20.11. in Ingolstadt. Dabei wurden die Ranglistenturniere der MU14, MU17, FU14, FU17 sowie die oberbayerische Meisterschaft der MU21/FU21 ausgetragen.

Bei den „Oldies“ unter 21 Jahren traten Sebastian Lehn (-66kg) und Martin Seika (-90kg) an. Beide lieferten starke Kämpfe. Sebastian erreichte einen sehr erfreulichen 3. Platz, Martin wurde trotz einiger in dieser Gewichtsklasse imposanter Gegner sogar Oberbayrischer Vizemeister. Bei den Damen hatte Tamira Wrabel in dieser Altersklasse leichtes Spiel. Sie errang den ersten Platz, da in dieser Gewichtsklasse heute keine weiteren Damen antraten.

In der MU14 gingen vier Kämpfer für den JVAM an den Start. Manuel Muff (-46kg) verlor den Auftakt gegen den starken Capriati aus Ingolstadt und kämpfte sich über die Trostrunde in das Turnier zurück. Am Ende erreichte er Platz 3. Bis 50kg meldete Bernhard Schaubmar. Da in dieser Gewichtsklasse (erstaunlicherweise) keine anderen Kämpfer antraten, wurde er kampflos Erster. Ersatzweise kämpfte er dann einen Gewichtsklasse höher mit und sorgte dort für Furore. Seine Gegner aus Freilassing und Bad Aibling bezwang er deutlich. Erst im Finale musste er sich Henning Bräuninger vom Bundesligaverein TSV Großhadern geschlagen geben. Für seinen Sportsgeist und die schönen Techniken wurde er mit einem Sonderpreis geehrt. In der gleichen Gewichtsklasse unterlag Leo Sigl dem späteren Sieger Bräuninger und musste in der Trostrunde nach Ablauf der Kampfzeit in den Golden Score, den er denkbar knapp verlor. Damit schied er aus dem Turnier aus. Thomas Seika verlor sein Auftakt-Duell, kam aber in der Trostrunde nach zwei tollen Siegen noch auf Platz 5.

Ein deutliches Zeichen setzten die U17-Athleten aus Münsing. Hellwach ging Sebastian Lehn in sein zweites Turnier an diesem Tag und setzte sich gut durch. Sein vorletzter Kampf ging mit Unentschieden nach der Kampfzeit von 4 Minuten in den Golden Score. Sebastian zeigte zweieinhalb Minuten lang die bessere Physis und größeren Siegeswillen und schoss seinen Rivalen mit letzter Kraft mit Uchi-Mata ab. Dem langen Tag musste er im Finale gegen den Lokalmatador Schweickert dann Tribut zollen, aber der hart erkämpfte zweite Platz war ihm nicht mehr zu nehmen.

Franziska Schaubmar stand bei den Damen bis 57kg gegen zwei Kontrahentinnen auf der Matte. Im ersten Duell konnte sie nach wenigen Sekunden einen perfekten Fußwurf anbringen und den Kampf vorzeitig beenden. Die zweite Gegnerin unterlag nach zwei Würfen letztlich durch Haltegriff. Damit holte sich Franziska heuer bereits zum zweiten Mal den Sieg in der Rangliste.

Den krönenden Abschluss lieferte wieder einmal Luis Schmidt. Am Vortag war er mit dem TSV Großhadern als Gaststarter mit der Mannschaft noch süddeutscher Vizevereinsmeister U18 geworden. Heute kämpfte er ein tadelloses Turnier. Die ersten vier Gegner wurden chancenlos innerhalb kurzer Zeit durch Wurf oder Haltegriff besiegt. Spannung kam im letzten Kampf auf, als Luis sich mit dem Fünftplatzierten der deutschen Meisterschaften, Michael Vajkant aus Ingolstadt, auseinandersetzte. Luis dominierte den Kampf von Anfang an und ließ den Gegner nicht zum Griff kommen. Mit einem Waza-ari und drei Yuko gewann er den Kampf unangefochten souverän.

201116judou-21u-18-ranglisten-turnier_390„Neun Platzierungen bei elf Meldungen, davon vier erste und zwei zweite Plätze, sind ein hervorragendes Ergebnis und belegen die gute Nachwuchsarbeit des JVAM“, resümierten Pressesprecher Rainer Schmidt und die Betreuer Andreas Bauhofer und Andreas Schaubmar.

NEU – Bericht von der Süddeutschen VMM U18 in Großhadern

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Für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert!

 

TSV Großhadern setzt sich mit dem Münsinger Luis Schmidt im „Pool of Death“ durch und holt Silber bei den Süddeutschen Vereinsmeisterschaften U 18

Am letzten Wochenende machten sich acht TEAMS aus Bayern und Baden Württemberg auf den Weg nach München, um dort um die Krone und den Titel der besten Vereinsmannschaft aus Süddeutschland zu kämpfen.

Gastgeber war der amtierende Bayerische Meister TSV Großhadern mit dem Münsinger Luis Schmidt in ihren Reihen. Dennoch lag die Favoritenrolle auf den Schultern einiger anderer Vereine, wie z.B der Rekordsieger aus Abensberg oder die starken Judoclubs aus Backnang, Sindelfingen und Karlsruhe.

Nach der Auslosung der einzelnen Pools war kurzzeitig ein ungläubiges Raunen bei den einzelnen Vereinsvertretern und Trainern zu vernehmen. Der ehemalige dreifache Olympiateilnehmer und Coach der Münchner, Winston Gordon sprach sogar von einem „ Pool of Death, nachdem Abensberg, Sindelfingen und Karlsruhe – alles heiße Titelanwärter- dem TSV Großhadern zugelost worden waren.

Nach dem Motto „Jetzt erst recht“ motivierte das erfolgreiche Trainergespann Gordon und Rahn ihr junges Team.

Zur Überraschung aller Fans setzte sich die Münchner Truppe mit zwei souveränen Siegen gegen Sindelfingen und Karlsruhe, sowie einer denkbar knappen Niederlage gegen die Favoriten aus Abensberg im „Pool of Death“ durch und stand somit als Gruppenzweiter verdient im Halbfinale.

Es war eindeutig der Tag der bayerischen Vereine, denn mit dem JC Lauf , KG Ansbach/ Nürnberg und dem TSV Abensberg standen vier „Weißblaue Vertreter” in der Runde der letzten Vier. Die Qualifikation zur Deutsche Meisterschaft durch den möglichen Einzug ins Finale vor Augen, wuchsen die Münchner Kämpfer über sich hinaus und dominierten die Begegnung gegen den JC Lauf mit 5:2.

Im zweiten Halbfinale mussten sich die fränkischen Judoka den überzeugenden Abensberger geschlagen geben. So kam es im spannungsgeladenen Finale zu einer Neuauflage der Vorrundenbegegnung. Jeder einzelne Kampf wurde euphorisch und lautstark von den vielen Fans und Anhänger beider Clubs begleitet. Das Team des Lokalmatadoren Großhadern ging in allen Auseinandersetzungen an die Leistungsgrenze, musste aber den kräftezerrenden langen Kampftag Tribut zollen und abermals mit 3:4 das Finale verloren geben.

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Sichtlich erschöpft, aber glücklich über die Silbermedaille, freute sich die Münchner Truppe ausgelassen über die geschaffte Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in 14 Tagen. Heute hat der Teamgeist uns zur Vizemeisterschaft getragen, resümierten im Anschluss die stolzen Trainer Winston Gordon und Eric Rahn.

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Der 14-jährige Kämpfer Luis Schmidt konnte drei spektakuläre Siege zum Teamergebnis beitragen und rechtfertige somit seine Nominierung für diese Meisterschaftsserie.

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NEU – Bayrische Vereinsmeisterschaft U18 bei den Stadtwerken München

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Deutlicher als erwartet den Titel geholt

Münsinger Luis Schmidt wird mit dem TSV Großhadern Bayerischer Mannschaftsmeister 

Neun Mannschaften aus ganz Bayern hatten die Reise in den Osten Münchens angetreten, um den begehrten Titel des bayerischen Vereinsmeisters U18 in sieben Gewichtsklassen auszukämpfen.

Als Lokalmatador war der TSV Großhadern am Start. Aufgrund seiner starken Saisonleistung wurde der erst 14-jährige Münsinger Luis Schmidt als Fremdstarter in der Gewichtsklasse bis 50 kg von den Erfolgstrainern aus Großhadern für diese Meisterschaftsserie angeheuert.

Das Losglück bescherte den Münchner Team gleich zu Beginn den Favoriten und mehrmaligen Europapokalsieger, sowie deutschen Serienmeister aus Abensberg. Mit viel taktischem Gespür und letzten Instruktionen schickte Coach Eric Rahn sein junges Team in das vorgezogene Finale.

Hochkonzentriert ging jeder einzelne Kämpfer an seine Leistungsgrenze und zur Überraschung der vielen Zuschauer konnte das Team von Abensberg mit 4:3 bezwungen werden.

img_2026Auch Luis Schmidt wusste seinen Trainer durch eine starke Performance zu überzeugen. Nach nur wenigen Sekunden hatte er den diesjährigen süddeutschen Meister Neuberger mit einer hohen Wertung auf die Matte befördert und dort am Boden endgültig fixiert.

 

Von dieser starken Leistung hochmotiviert war das TEAM aus Großhadern an diesem Tag von keiner Mannschaft zu stoppen und sicherte sich mit 5:2 gegen Jahn Nürnberg und einem weiteren 5:2 gegen die starken Franken vom Judo Club Lauf den Titel des Bayerischen Vereinsmeister U18 In bereits 14 Tagen stehen nun die süddeutschen Meisterschaften im Dojo des TSV Großhadern auf dem Programm. Wenn die Jungs wieder ihr volles Potential abrufen, dann werden wir auch hier ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitreden können, so Coach Rahn freudestrahlend im Anschluss der Siegerehrung.

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Bayrischer Vereinsmeister U18 – TSV Großhadern mit Luis Schmidt (v.R.Mitte)

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