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NEU – Bericht vom Bayernpokal und Rene-de-Smet n Vilsbiburg

NEU – Bericht vom Bayernpokal und Rene-de-Smet n Vilsbiburg published on

Judoka des JVAM erfolgreiche Punktesammler um die bayrische Judokrone

Silber und Bronze für die Bezirkskader Oberbayerns

Mit Solveig Bruderhofer, Franziska Schaubmar, Bernhard Schaubmar, Luis Schmidt und Peter Will hatten sich fünf Athleten des JVAM für den Oberbayernkader qualifiziert, der in Vilsbiburg mit den anderen Regierungsbezirken um die bayerische Pokalwürde konkurrierte.

Am Samstag traten die Damen zum Kampf um den Bayernpokal an. Oberbayern traf in der Vorrunde auf die Mannschaften von Unterfranken, Vorjahressieger Mittelfranken und Niederbayern. Den Eröffnungskampf gewannen die Oberbayern mit 14:5, gegen Mittelfranken unterlag man knapp mit 11:8 und die Gastgeber aus Niederbayern wurden mit 14:4 nach Hause geschickt. Solveig und Franziska wurden gegen Mittelfranken und Niederbayern eingesetzt und steuerten zwei Ipponsiege bei. Im Halbfinale gegen München schlug man sich mit 11:8 beachtlich und belegte wie im Vorjahr einen soliden dritten Platz.

Souverän starteten die Jungs in das Rene-de-Smet-Pokalturnier am Sonntag. Gegen Niederbayern gewann das Team Oberbayern mit 13:7, die Oberpfalz wurde 16:4 geschlagen und die hochgehandelten Münchner, die einen eigenen Bezirk darstellen, wurden gar mit 17:3 abgestraft. Selbstbewusst ging es daraufhin in das Halbfinale gegen Schwaben. Auch hier stellten die Oberbayern die Weichen mit 15:5 auf einen sicheren Sieg. Das Finale zwischen Oberbayern und Mittelfranken entwickelte sich zu einem spannungsgeladenen Krimi. Erst im letzten der 20 Kämpfe gab es die Entscheidung. Sie fiel mit 10:10 (Unterbewertung 88:97) äußerst knapp zugunsten der Mittelfranken aus. Die drei Münsinger Kämpfer Bernhard, Luis und Peter kamen an diesem Kampftag auf insgesamt 15 Einsätze und erzielten alle jeweils 4 von 5 möglichen Punkten.

„Unsere Judoka vom Starnberger See haben alle mit technisch sauberem und schönem Judo überzeugt. Bei 10:10 in der Unterbewertung zu verlieren ist natürlich bitter. Aber die Stimmung in der Halle war großartig, es wurde angefeuert wie bei Olympischen Spielen“ berichtete Judoka-Vater Andreas Schaubmar. Medaillen gab es auch: Bronze und Silber für Team Oberbayern.

 

Packendes Finale des Titelverteidigers aus Oberbayern (blaue Anzüge) gegen die starken Kämpfer aus Mittelfranken (weiss)
Oberbayernkader nach dem packenden Finale

NEU – Bericht über bestanden Braun- und Schwarzgurt Prüfungen

NEU – Bericht über bestanden Braun- und Schwarzgurt Prüfungen published on

Neue Braun- und Schwarzgurte beim JVAM
Vier Judoka beweisen Können auf hohem Niveau

Im Judo ist, wie bei vielen anderen Kampfsportarten und Kampfkünsten, eine neue Graduierung immer etwas besonderes. Daher ist es umso erfreulicher, dass Solveig Bruderhofer, und Stefan Singer die Prüfung zum 1. Kyu (brauner Gürtel) sowie Andreas Bauhofer und Leonhard Wank jeweils die Prüfung zum 2. bzw. 1. Dan (beide schwarzer Gürtel) bestanden haben

Die beiden Braungurtanwärter zeigten am 7. Juli in Garmisch bei den Prüfern Marion und Jürgen Billmeir ihr Können. Im Programm waren dabei verschiedenste Wurftechniken aus wettkampfrelevanten Situationen, anspruchsvolle Bodentechniken sowie das durchaus anspruchsvolle Prüfungsfach Vorkenntnisse, in dem stichprobenartig alle Inhalte vorheriger Prüfungsstufen abgefragt werden können. Zusätzlich galt es, im Fach Kata eine fest einstudierte Abfolge spezieller Wurftechniken zu präsentieren. Besonderes Lob sprachen die Prüfer an Stefan Singer und seinen Trainingspartner  Leonhard Wank für deren besonders gute Demonstration der Kata-Techniken aus. Auch die Leistungen der anderen Prüflinge und deren exakte Technikbeherrschung wurden lobend hervorgehoben.

Andreas Bauhofer und Leonhard Wank absolvierten ihre Prüfung bereits im Frühjahr. Nach intensiver Vorbereitungszeit konnten beide ihre verbleibenden Prüfungsfächer erfolgreich bei den Danprüfern Melanie Dietrich, Martin von Gregory und Alexandra Okroy zeigen. Für den neuen Gürtelgrad mussten beide eine umfangreiche Palette vorstellen, die nicht nur fortgeschrittene Judo-Fähigkeiten und -Kenntnisse beinhaltet, sondern auch die Beherrschung aller Grundlagen aus den vorherigen Stufen. Anders als bei den Kyu-Prüfungen (Graduierungen vor dem schwarzen Gürtel) kam für die beiden Judoka auch ihre jeweilige Spezialtechnik in verschiedenen Anwendungsfällen auf den Prüfstand.

Nach bestandener Prüfung sind alle vier schon wieder fleißig im Training und auf Turnieren unterwegs und haben sich bereits die nächsten Ziele gesteckt.

„Die Vielzahl der DAN- Träger und Braungurte  unterstreicht die hohe Qualität in der Ausbildung und den diversen Trainingsinhalten beim JVAM“, so Pressesprecher Rainer Schmidt nach Verkündung der erstklassigen Ergebnisse.

Gürtelprüfung DAN und 1.Kyu 2017

NEU – Bericht vom Jugendligafinale 2017

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Zweimal Bronze für die Jugendligamannschaften
um den Judoverein Ammerland-Münsing

Achtbar kämpften sich die 10-17jährigen Mädels und Jungs vom JVAM durch das Jugendligafinale in Töging am Inn. Die Mädchen waren zwar als Titelverteidiger, wegen Terminproblemen aber nur mit einem Rumpfteam angereist. Trotz einer Kampfgemeinschaft mit dem TuS Holzkirchen und dem TV Lenggries konnten von 14 Gewichtsklassen nur 8 besetzt werden. Die angetretenen weiblichen Judoka zeigten dennoch beeindruckenden Kampfgeist und gewannen in Unterzahl immerhin zwei der vier Begegnungen, eine davon mit der maximal möglichen Punktzahl von 8:6. Damit lagen sie am Ende hinter den Kampfgemeinschaften um Gröbenzell-Wackersberg und Palling immerhin auf Platz 3.

Die Jungen, die sich ebenfalls mit fünf Kämpfern vom TV Lenggries bzw. dem TuS Holzkirchen gut verstärkt hatten, starteten stark und gewannen in der Vorrunde zwei der drei Kämpfe. Im Halbfinale konnten sie sich dann leider nicht durchsetzen. Sie erreichten hinter den Kampfgemeinschaften um Teisendorf und Achental ebenfalls Bronze.

„Bei den Mädels stimmt die Qualität, leider waren wir durch musische Parallelveranstaltungen insbesondere in der U12 stark eingeschränkt, sonst wäre die Titelverteidigung greifbar gewesen. Wir haben mit dem Platz auf dem Treppchen auch unser Saisonziel bei den Jungs erreicht. Nach dem etwas enttäuschenden 5.Platz im Vorjahr sind wir zurück auf der Erfolgsspur“, fasste Betreuer Andreas Schaubmar das Geschehen auf der Matte zusammen, bevor man beim Turnierabschluss im Schnellrestaurant an der nächsthöheren Gewichtsklasse zu arbeiten begann.

Sebastian Lehn zeigte als Mannschaftsältester des Jugendliga-Teams beeindruckend, wie ästhetisch Judo sein kann

 

 

NEU – Bericht über die Jugendliga-Rückrunde in Münsing am 28.05.17

NEU – Bericht über die Jugendliga-Rückrunde in Münsing am 28.05.17 published on

Judoverein Ammerland-Münsing weiter vorne mit dabei

Der JVAM veranstaltete die Rückrunde der Judo-Jugendliga für die männliche Jugend U12, U15 und U18. Als Tabellenführer nach dem ersten Kampftag gingen die Jungs vom Starnberger See selbstbewusst mit Verstärkung vom TuS Holzkirchen und dem TV Lenggries auf die Matte.

Gegen den schwach besetzten 1.SC Gröbenzell holten sie im direkten Vergleich ein Unentschieden (Maxi Starnberg) und vier Siege durch ihre starken Gastkämpfer (Severin Hofer, Leonhard Landscheid, Thomas Wenig vom TV Lenggries und Moritz Tewinkel vom TuS Holzkirchen), bei drei Niederlagen. Vier weitere Punkte gingen kampflos an die Münsinger, da Gröbenzell in mehreren Gewichtsklassen keine Kämpfer aufbieten konnte. Umgekehrt gaben die Münsinger zwei Punkte unbesetzt ab, so dass die Partie letztlich mit 8:5 Punkten an den JVAM ging.

In der zweiten Partie fertigte der MTV 1881 aus Ingolstadt die Gröbenzeller mit 10:2 ab, so dass es in der letzten Mannschaftsbegegnung um die Tabellenführung in der oberbayrischen Jugendliga Nord ging. Hier konnte der JVAM seinen Überraschungserfolg vom ersten Kampftag gegen den MTV leider nicht wiederholen. Nur Maxi Starnberg und Bernhard Schaubmar konnten mit tollen Würfen punkten, Lennart Sienel und Sebastian Lehn erkämpften je ein Unentschieden. Mit 9:4 unterlagen die Münsinger dieses Mal deutlich und belegen in der Nord-Gruppe hinter Ingolstadt mit ebenfalls 3:1 Siegen nun Platz 2 aufgrund der etwas schlechteren Punktedifferenz. Der letzte Kampftag am 16. Juli verspricht Spannung, wenn es gegen den Erst- und Drittplatzierten aus dem Süden Oberbayerns um den Einzug ins Jugendliga-Finale geht.

Die Jugendligamannschaft der Jungs

Bericht vom 20. Internationalen Messecup in Erfurt am 06.05.17

Bericht vom 20. Internationalen Messecup in Erfurt am 06.05.17 published on

Seltsamer Turnierverlauf

Luis Schmidt wird durch umstrittene Entscheidung disqualifiziert

Über 1000 Judoka aus 14 Nationen machten sich vergangenes Wochenende auf, um am 20. Internationalen Thüringer Messecup 2017 in Erfurt teilzunehmen. Dieses Turnier ist für die Altersklasse U16 ein wahres Highlight des Jahres, da dies als Sichtungsturnier des Deutschen Judobundes gewertet wird.

Unter den nominierten Kämpfern aus Bayern auch der 15- jährige Luis Schmidt, der sich als amtierender Süddeutscher Meister und Fünfter der diesjährigen Deutschen Meisterschaften, durchaus Hoffnungen auf eine ordentliche Platzierung machen durfte.

Doch bereits zu Beginn des Turnieres mussten sich die 55 Kämpfer der Gewichtsklasse -50 kg mit doppelten und fehlerhaften Kampflisten auseinandersetzen. Nach Bereinigung der Begegnungen musste sich der Judoka vom Starnberger See aber erstmal über zwei Stunden auf seinen ersten Kampf gedulden.

Von seinem Landestrainer Daniel Wächter bestens vorbereitet, stellte sich Schmidt dem starken Kämpfer Nicolas Kunze aus Hildesheim. In einem offenen Schlagabtausch gelang es keinem der Kontrahenten in der regulären Wettkampfzeit eine Wertung zu erzielen. Durch eine Unachtsamkeit im Golden Score musste sich der Ickinger Gymnasiast dem späteren Finalteilnehmer geschlagen geben. Mit einer gehörigen Wut im Bauch fightete sich Schmidt nun mit sehenswerten Würge, Hebel, und Wurftechniken Runde für Runde weiter. Im Entscheidungskampf um eine vordere Platzierung im starken Teilnehmerfeld dominierte Luis die Begegnung gegen den Tschechen Dvoracek deutlich, bevor der Kampf unerwartet von den Kampfrichtern per Videoaufzeichnung unterbrochen wurde. Nach kurzer Beratung wurde für Luis Schmidt ein Hansokumake – Disqualifikation wegen Ansatzes eines verbotenen Standhebels, ausgesprochen. Ungläubige Gesichter und Unverständnis bei den Betreuern und Landestrainern für diese Entscheidung. Auch intensiver Protest und die Bitte nach einem Videobeweis wurde von den verantwortlichen Kampfrichtern abgelehnt. „Wir werden diese Aktion anhand privater Videoaufzeichnungen nochmals im Kreise der Bundes – und Landestrainer besprechen“, so MU16 Chefcoach Daniel Wächter im Anschluss. Eine weitere Erfahrung in der noch sehr jungen Karriere für den Nachwuchsjudoka Luis Schmidt.

„Nichts desto trotz wird sich weiter intensiv auf die nächsten Herausforderungen in den kommenden Monaten vorbereitet und das kuriose Turnier einfach abgehackt“, gibt Pressesprecher und Vater Rainer Schmidt zu Protokoll.

Siegreicher Ausheber durch Luis Schmidt beim Sichtungsturnier in Erfurt

Bericht über das Spitzbubenturnier in Peiting am 01.04.17

Bericht über das Spitzbubenturnier in Peiting am 01.04.17 published on

Fünf Judoka aus Münsing gegen den Rest von Bayern

Gold beim BJV Sichtungsturnier in Peiting

Ein hochklassig besetztes Turnier fuhren die Münsinger Judo-Kämpfer in Peiting an. Zum BJV-Sichtungsturnier hatten sich Teilnehmer aus allen bayrischen Regierungsbezirken eingefunden, um ihre Form u.a. vor Landestrainer Daniel Wächter zu präsentieren. Das Spitzbubenturnier führt die jungen Athleten an die nächste Altersklasse heran. Die U13 kämpft nach den Regeln der U15 und die U16 nach den Regeln der U18.

Die beiden kampferprobten U13-Judoka Maxi Starnberg und Lennart Sienel traten in den Gewichtsklassen bis 29kg bzw. bis 37kg an und maßen sich mit 14 bzw. 25 Konkurrenten. Max hatte den allerersten Kampf des Turniers und gewann bereits nach wenigen Sekunden durch einen schönen O-Soto-Gari. Auch der nächste Kampf ging an ihn, das Halbfinale und den Kampf um Platz drei musste er danach leider abgeben. Lennart konnte seinen ersten Kampf gewinnen, verlor danach jedoch zweimal.

In der U16 konnte Bernhard Schaubmar zunächst zwei Siege in der für ihn neuen Gewichtsklasse bis 60kg (11 Teilnehmer) für sich verbuchen. Gegen den späteren Turniersieger unterlag er im Halbfinale klar. Im Kampf um Platz drei wurde er in Führung liegend ausgekontert. Ähnlich ging es Thomas Seika. Im ersten Kampf bis 55kg (24 Teilnehmer) unterlag er, kämpfte sich dann aber mit Bravour mit zwei Siegen durch die halbe Trostrunde, schied dann aber mit einer weiteren knappen Niederlage ebenfalls aus. Voll überzeugen konnte bei diesem Turnier Luis Schmidt. Bis 50kg kämpfte er sich technisch versiert bis ins Finale. Auch dort setzte er sich vorzeitig und souverän gegen Max Werner vom TV Altdorf durch und durfte die Spitzbubentrophäe in Empfang nehmen.

„Das Turnier war eine kleine bayrische Meisterschaft. Jeder unserer Kämpfer hatte zumindest ein Erfolgserlebnis, mit etwas mehr Fortuna wären weitere Platzierungen drin gewesen“, stellte Coach Andreas Bauhofer fest. Nächstes Jahr gehören Bernhard, Max und Lenni zu den ältesten Teilnehmern ihrer Altersklassen, was die Chancen auf einen Podestplatz nicht schmälern sollte.

 

Luis Schmidt mit einem Yppon erfolgreich!

NEU – Bericht vom Jugendligakampftag in Gröbenzell am 19.03.2017

NEU – Bericht vom Jugendligakampftag in Gröbenzell am 19.03.2017 published on

Anknüpfen an goldene Zeiten – Jugendligateam des JVAM im Aufwind

„In der Jugendliga-Vorrunde wollen wir lernen und unser Judo verbessern“ Mit diesem Credo schwor Teambetreuer Andreas Schaubmar seine Jugendligamannschaft vor dem ersten Kampftag auf die Begegnungen gegen den 1. SC Gröbenzell und den MTV Ingolstadt ein. In drei Alters- und 15 Gewichtsklassen traten die Jungs von 10 bis 17 Jahren gegeneinander an. Unterstützung erhielt der JVAM durch Gastkämpfer vom TuS Holzkirchen und dem TV Lenggries. Die ersten drei Punkte sicherten gegen Gröbenzell gleich Vertreter aller drei Vereine in der U12: Max Starnberg (JVAM), Jonathan Greil (TuS) und Luis Klar (TV) gewannen überzeugend. Fooko Hinrichs holte mit einer starken Leistung ein wichtiges Unentschieden. Frederic Muff lieferte den Kampf seines jungen (Wettkampf-)Lebens und verlor nur knapp. In der U15 gingen zwei Begegnungen durch Nicht-Besetzung verloren, Moritz Tewinkel, Leo Sigl und Michi Pränger holten aber wieder Punkte an den Starnberger See. Manuel Muff erreichte ein hart erkämpftes Unentschieden. Die U18 gab zwei Begegnungen kampflos wegen Unbesetzt ab. Hansi Greil geriet nach anfänglicher Führung leider in einen Haltegriff. Stark zum Abschluss der Auftritt von Sebastian Lehn, der in einer ausgeglichenen Partie seinen Gegner im Haltegriff besiegte. Damit hieß es unter großen Jubel am Ende 7:5 für den JVAM.

In der zweiten Partie gegen den MTV Ingolstadt rotierten Lenni Sienel, Thomas Seika und Philo Clemens in die Mannschaft. Max Starnberg, Lenni Sienel, Luis Klar, Manuel Muff, Philo Clemens, Hansi Greil und Sebastian Lehn waren unter der lautstarken Anfeuerung der Teamkollegen verdient erfolgreich und so stand auch hier am Ende ein 7:5 Sieg zu Buche.

„Wir sind nach zwei schwächeren Jahren auf dem richtigen Weg, in ein bis zwei Jahren an alte Zeiten anzuknüpfen, als wir den Jugendliga-Titel in Serie geholt haben. Die Verstärkungen vom TuS und TV haben alle gestochen, unsere Newcomer haben stark gekämpft. Lenni und Fooko setzen sich sogar in einer höheren Gewichtsklasse durch. Sebastian und Manuel sind derzeit eine absolute Bank und wir haben noch den einen oder anderen starken Kämpfer in der Hinterhand, der heute nicht zum Einsatz kommen konnte“, zeigte sich 3. Vorstand Andreas Bauhofer zufrieden, der das Team ebenso wie die Trainer Oliver Jungwirth vom JVAM und Hans Ertl vom TV Lenggries zusammen mit Andreas Schaubmar betreute und anfeuerte. Unerwartete Siege sind einfach die schönsten Siege.

Sie hatten gut lachen – Kämpfer und Betreuer des Judoverein Ammerland-Münsing mit ihren Mitstreitern vom TuS Holzkirchen und TV Lenggries bejubeln zwei Siege in der Jugendliga. Bild Uli Starnberg

 

NEU – Bericht von der Deutschen Einzelmeisterschaft U18 in Herne/Westf.

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Lange Saison erfolgreich beendet

Luis Schmidt wird trotz Verletzung Fünfter bei den Deutschen Einzelmeisterschaften U18 in Herne.

 

Glücklich und erschöpft konnte der erst 14-jährige Luis Schmidt die Urkunde für einen hervorragenden 5.Platz bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften U18 durch den Bundestrainer Bruno Tsafak entgegennehmen. Einige Tage zuvor waren die Vorzeichen für eine erfolgreiche Meisterschaft allerdings unter keinem guten Stern gestanden. Eine schwere Erkältung hatte den amtierenden süddeutschen Meister vom Starnberger See deutlich in die Knie gezwungen und für eine kurzfristige Trainingspause gesorgt. Mit Husten und Schnupfen im Gepäck machte sich Schmidt mit der bayerischen Delegation um Landestrainer Radu Ivan und dem Stützpunkttrainer Milan Disovic auf den Weg ins nordrhein-westfälische Herne, um an den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U18 teilzunehmen.

Durch eine spektakuläre Wurfaktion konnte der Ickinger Gymnasiast bereits den ersten Kampf deutlich für sich entscheiden. Mit einem schmerzverzerrten Gesicht humpelte Schmidt als Sieger von der Matte. Eine kurzfristige Untersuchung der Ärzte vor Ort brachte die schockierende Diagnose-Zeh gebrochen-. Wieder war es der unbedingte Siegeswille des 6-maligen Bayerischen Meisters der einen vorzeitigen Abbruch der Meisterschaften verhinderte. Trotz dieses Handicaps kämpfte sich Luis Schmidt bis ins Halbfinale. Dort musste er sich allerdings dem späteren Deutschen Meister Karl Bschlangaul aus Backnang beugen. „Karl kannst du nur in absoluter Topfverfassung vielleicht schlagen„ so Luis im Anschluss der Begegnung. Der ehemaligen serbische Nationalkaderathlet Milan Disovic, der Luis Schmidt während des langen Turniertages betreute, war trotzdem hochzufrieden über die Einstellung und Platzierung seines Schützlings. „Auf dieser Leistung können wir weiter aufbauen. Luis ist sehr trainingsfleißig und nutzt sein technisches Verständnis in den jeweiligen Kampfsituationen knallhart aus„.

Nach über 20 Turnieren, 10 Lehrgängen, diversen Trainingscamps und weit über 60 Siegen während des letzten Jahres, ist nun erstmal eine Wettkampfpause bis Ende April verordnet.

„Luis hat ein extrem hartes, aber sehr erfolgreiches letztes Jahr hinter sich und wir freuen uns als Familie nun auf die anstehende Verschnaufpause und Osterferien“, so Vater und Pressesprecher Rainer Schmidt im Anschluss des langen Turnier Wochenendes.

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