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NEU – Neue Vorstandschaft des JVAM’s

NEU – Neue Vorstandschaft des JVAM’s published on

Die Mitgliederversammlung des Judovereins Ammerland-Münsing brachte einige Veränderungen in der Vorstandschaft

Die beiden Vorstandsmitglieder Britta Clemens (2.Vorstand) und Franz Nett (3.Vorstand/Kassier) stellten ihre Ämter zu Verfügung. Gewählt wurden dafür, Leonhard Wank (2.Vorstand) und Andreas Bauhofer (3.Vorstand/Kassier). Als 1. Vorstand wurde Martin von Gregory bestätigt.

Als Jugendwarte wurden für die u10/12 Frau Ulrike Starnberg, für die U15 Andreas Schaubmar gewählt.

Weiter wurden Stefan Brenndörfer als Schriftführer, Rainer Schmidt als Ansprechpartner für die Presse/Öffentlichkeitsarbeit, Andreas Bauhofer als Ansprechpartner für die Männermannschaft und Angela Hielle-Beißler als Fachwart Tai Chi in ihren Ämtern bestätigt.

Der Trainersprecher (gewählt von den Trainerin) wurde Alexander Bauhofer von der Versammlung bestätigt.

Eine Übersicht des ganzen Vereinsausschußes findet Ihr hier!

 

v.l.n.r Rainer Schmidt, Andreas Bauhofer, Martin von Gregory, Alexander Bauhofer, Leo Wank, Ulrike Starnberg, Andreas Schaubmar

NEU – Bericht vom Frühlingsturnier am 26.03.2017 in Münsing

NEU – Bericht vom Frühlingsturnier am 26.03.2017 in Münsing published on

Judo-Frühling in Münsing

Die 94 Teilnehmer am Frühlingsturnier des Judoverein Ammerland-Münsing teilten sich diesmal in 42 U10 und 54 U12 Kämpfer auf. Die jüngeren Kämpfer maßen ihre Kräfte in einem Randori-Turnier, bei dem das Ziel war, mit möglichst vielen Judoka von anderen Vereinen einen Trainingskampf durchzuführen. Punkte gab es unabhängig von Sieg oder Niederlage für die Zahl der Kämpfe. Mit großer Begeisterung stürzten sich die Nachwuchskämpfer, darunter 7 Mitglieder des JVAM in die Begegnungen. Die Hälfte der Teilnehmer hielt alle 17 schweißtreibenden Begegnungen durch und wurde mit einem ersten Platz belohnt.

Die etwas größeren Athleten traten dann in gewichtsnaher Einteilung in einem Poolturnier an. Der JVAM stellte hier 8 Kämpfer und erreichte vier zweite, zwei dritte und zwei vierte Plätze. Die Mannschaftswertung ging an die Judoka vom TuS Lenggries, die auch noch die beiden Technikerpreise mit nach Hause nehmen durften.

„15 Teilnehmer aus den eigenen Reihen zeigt die gute Nachwuchsarbeit, die hier vor allem von den Trainern geleistet wird Es ist zudem wunderbar zu sehen, wie so viele Vereinsmitglieder hier Hand in Hand arbeiten und dieses Turnier reibungslos über die Bühne gebracht haben“, lobte Vorstand Martin von Gregory sein Team. Vom Herrichten der Halle über die Bestückung des Verpflegungsstandes bis zur Besetzung der Kampfrichtertische und natürlich auch aktiv auf der Matte brachten sich Judoka aus allen Altersstufen in den Vereinsevent ein.

Der erfolgreiche Judonachwuchs des JVAM konnte sich wieder gut in Szene setzen

NEU – Bericht von der offenen bayrischen Kata-Meisterschaft in Garching am 25.03.2017

NEU – Bericht von der offenen bayrischen Kata-Meisterschaft in Garching am 25.03.2017 published on

Plötzlich mit dabei
Duo vom JVAM erfolgreich bei Kata-Meisterschaft

Im Zuge ihrer Schwarzgurt-Prüfung haben sich Andi Bauhofer und Leo Wank vom Judoverein Ammerland-Münsing in die Katame-no-kata eingearbeitet. Am Samstag nahmen sie auf der offenen bayrischen Kata-Meisterschaft in Garching bei München teil – und wurden überraschend Vizemeister.

Neben den gewohnten Prüfungsfächern, in denen Würfe und Bodentechniken wettkampfnah demonstriert werden sollen, kommt zum schwarzen Gurt, dem sogenannten Dan, das Fach Kata hinzu. Die Kata dient Demonstrationszwecken, ist Schritt für Schritt vorgegeben und zeigt besonders, ob die Prüflinge die Techniken nur grob nachmachen, oder auch wirklich verstanden haben, worum es Judo-Begründer Jigoro Kano wirklich ging.

Bauhofer und Wank bereiten sich seit gut einem Jahr auf die Dan-Prüfung vor. Nach einigen Lehrgängen und extra Trainingseinheiten bei ausgewiesenen Kata-Spezialisten merkten sie, wie diese Kenntnisse auch positiv auf Training und Wettkampf wirken. Der Anspruch wuchs damit. Mit einem Mal wollte man nicht nur bestehen können, sondern die Kata auch beherrschen.

So war die Anmeldung zur Meisterschaft nur die logische Folge. Bei dem 7-stündigen Turnier hatten die Münsinger selbst nur gut 12 Minuten aktive Zeit auf der Matte. Doch auch vom Warten haben sie profitiert: „Wir konnten erfahrenen Judoka zusehen, womit sie seit Jahren auf nationaler oder teilweise sogar internationaler Ebene erfolgreich mitmischen. Da kann man sich so einiges abschauen“, so Andi Bauhofer. Und am Ende reichte die Performance dann sogar für eine Silbermedaille. Vor ihnen lag nur das Duo aus Erlangen, das diesmal zum vierten Mal den Titel einfuhr. Das Prüfungsfach Kata für den 2. Dan hat Bauhofer nun bestanden und zieht damit mit seinem Prüfungspartner Leo Wank gleich, der bei der Prüfung zum 1. Dan bereits im Dezember in seiner Nage-no-kata erfolgreich war. Die beiden Athleten erwägen auch, in die Katawettkämpfe tiefer einzusteigen.

Strahlende Gesichter bei den Medaillengewinner Leo Wank und Andi Bauhofer (v.l.n.r)

NEU – Bericht über die Mitgliederversammlung 2017

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Neue für Neues
Führungsteam des JVAM zum Teil ausgetauscht

Seit Freitag 10.03.2017 wird der Münsinger Judoverein von einem neuen Team geleitet. Persönliche Umstände und Entscheidungen einiger Funktionäre hatten die Wechsel notwendig gemacht. Der Verein erhofft sich davon neuen Schwung.

Als 1. Vorstand wurde Martin von Gregory einstimmig wiedergewählt. Britta Clemens kündigte bereits im Vorfeld an, dass sie sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellt, weshalb sie nach fünf Jahren im Amt nicht erneut für den Posten des 2. Vorstandes kandidierte. Der 22-jährige Bezirksligakämpfer Leonhard Wank ließ sich für den Posten aufstellen, in den er – ebenfalls ohne Gegenstimme – gewählt wurde. Auch der Schatzmeister des JVAM, Franz Nett, trat nicht erneut an. Nach sechs Jahren einwandfreier Arbeit sah er es als beste Option, sich für den Moment gemeinsam mit Clemens aus der Führungsriege zurückzuziehen. Trainer Andreas Bauhofer kandidierte für dieses Ehrenamt und wurde ebenfalls mit deutlicher Mehrheit gewählt.

Auch in der Jugendbetreuung tat sich etwas. Traditionell übernehmen hauptsächlich Eltern die Positionen der Jugendwarte. Auch das war hier der Fall: Ulrike Starnberg managt für die nächsten 12 Monate die Kinder unter 12, Andreas Schaubmar hat ab sofort die U15 im Auge. Einige Eckpfeiler der soliden Arbeit auf und neben der Judomatte wurden einstimmig wiedergewählt: Stefan Brenndörfer als Schriftführer, Andreas Bauhofer als Teammanager der Männermannschaft Blue Hornets, Rainer Schmidt als Pressesprecher, Alexander Bauhofer als Sprecher der Trainer und August Machnik als Kassenprüfer. Für das Amt des zweiten Kassenprüfers gab es an dem Abend eine Überraschung. Der ehemalige Schatzmeister Rolf Backes kehrte erst vor kurzem beruflich aus dem Ausland zurück. In Erinnerung an seine gute Arbeit als 3. Vorstand wurde auch er einstimmig bestätigt.

Nach einem feierlichen Abschied der langjährigen Funktionsträger diskutierten die Mitglieder auch produktiv über die Zukunft. Besonders im Vordergrund steht hierbei das Voranbringen der Baupläne für eine neue Sportanlage in Münsing. Auch wird es beim JVAM wieder neue Einsteigerkurse geben, um die optimale Mitgliederzahl beizubehalten und die Spitzenstellung im oberbayrischen Judosport zu festigen. Die Vielzahl junger engagierter soll darüber hinaus in nächster Zeit für einige spannende Projekte sorgen.

v.l.n.r. Rainer Schmidt, Ulrike Starnberg, Martin von Gregory, Leonhard Wank, Alexander Bauhofer, kniehend Andreas Bauhofer und Andreas Schaubmar

NEU – Bericht vom Jugendligakampftag in Gröbenzell am 19.03.2017

NEU – Bericht vom Jugendligakampftag in Gröbenzell am 19.03.2017 published on

Anknüpfen an goldene Zeiten – Jugendligateam des JVAM im Aufwind

„In der Jugendliga-Vorrunde wollen wir lernen und unser Judo verbessern“ Mit diesem Credo schwor Teambetreuer Andreas Schaubmar seine Jugendligamannschaft vor dem ersten Kampftag auf die Begegnungen gegen den 1. SC Gröbenzell und den MTV Ingolstadt ein. In drei Alters- und 15 Gewichtsklassen traten die Jungs von 10 bis 17 Jahren gegeneinander an. Unterstützung erhielt der JVAM durch Gastkämpfer vom TuS Holzkirchen und dem TV Lenggries. Die ersten drei Punkte sicherten gegen Gröbenzell gleich Vertreter aller drei Vereine in der U12: Max Starnberg (JVAM), Jonathan Greil (TuS) und Luis Klar (TV) gewannen überzeugend. Fooko Hinrichs holte mit einer starken Leistung ein wichtiges Unentschieden. Frederic Muff lieferte den Kampf seines jungen (Wettkampf-)Lebens und verlor nur knapp. In der U15 gingen zwei Begegnungen durch Nicht-Besetzung verloren, Moritz Tewinkel, Leo Sigl und Michi Pränger holten aber wieder Punkte an den Starnberger See. Manuel Muff erreichte ein hart erkämpftes Unentschieden. Die U18 gab zwei Begegnungen kampflos wegen Unbesetzt ab. Hansi Greil geriet nach anfänglicher Führung leider in einen Haltegriff. Stark zum Abschluss der Auftritt von Sebastian Lehn, der in einer ausgeglichenen Partie seinen Gegner im Haltegriff besiegte. Damit hieß es unter großen Jubel am Ende 7:5 für den JVAM.

In der zweiten Partie gegen den MTV Ingolstadt rotierten Lenni Sienel, Thomas Seika und Philo Clemens in die Mannschaft. Max Starnberg, Lenni Sienel, Luis Klar, Manuel Muff, Philo Clemens, Hansi Greil und Sebastian Lehn waren unter der lautstarken Anfeuerung der Teamkollegen verdient erfolgreich und so stand auch hier am Ende ein 7:5 Sieg zu Buche.

„Wir sind nach zwei schwächeren Jahren auf dem richtigen Weg, in ein bis zwei Jahren an alte Zeiten anzuknüpfen, als wir den Jugendliga-Titel in Serie geholt haben. Die Verstärkungen vom TuS und TV haben alle gestochen, unsere Newcomer haben stark gekämpft. Lenni und Fooko setzen sich sogar in einer höheren Gewichtsklasse durch. Sebastian und Manuel sind derzeit eine absolute Bank und wir haben noch den einen oder anderen starken Kämpfer in der Hinterhand, der heute nicht zum Einsatz kommen konnte“, zeigte sich 3. Vorstand Andreas Bauhofer zufrieden, der das Team ebenso wie die Trainer Oliver Jungwirth vom JVAM und Hans Ertl vom TV Lenggries zusammen mit Andreas Schaubmar betreute und anfeuerte. Unerwartete Siege sind einfach die schönsten Siege.

Sie hatten gut lachen – Kämpfer und Betreuer des Judoverein Ammerland-Münsing mit ihren Mitstreitern vom TuS Holzkirchen und TV Lenggries bejubeln zwei Siege in der Jugendliga. Bild Uli Starnberg

 

NEU – Bericht vom Bundesoffenen Sichtungsturnier U15 in Backnang am 18.03.17

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Überraschungserfolg für Bernhard Schaubmar bei Bundesturnier

„Wir wollten mal Wettkampfluft für Fortgeschrittene schnuppern und die Meßlatte hoch legen, von Platzierungen war nie die Rede. Wir wollten in Backnang von den Besten lernen“. Mit diesem Anspruch trat der Penzberger Bernhard Schaubmar für den Judoverein Ammerland-Münsing beim Bundesoffenen Pokalsichtungsturnier in Backnang an um sich zum ersten Mal mit Gegnern aus dem Bundesgebiet zu messen. Die beiden ersten Judoka aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen besiegte er dabei vor den Augen des bayrischen Landestrainers souverän. In der dritten Begegnung kam es zu einem kuriosen bayrischen Duell. Eine Sekunde vor Ende der regulären Kampfzeit stand es Unentschieden in einem hochklassigen Kampf gegen einen Großhaderner Athleten. Bernhards Gegner wich vor dem anstürmenden Münsinger zurück. Dabei trat er unerlaubt ohne Gegnerkontakt aus der Kampffläche. Dies zog die Disqualifikation nach sich und ermöglichte Bernhards Einzug ins Halbfinale.

An dieser Stelle riss die Glücksträhne des JVAM-Kämpfers. Gegen den späteren Turniersieger aus Karlsruhe war er im Halbfinale chancenlos und auch im kleinen Finale um Platz drei musste er sich einer schönen Technik seines rheinländischen Gegners beugen. „Wir sind mit dem 5. Platz bei 30 Teilnehmern auf Bundesebene super glücklich“ konstatierte Betreuervater Andreas Schaubmar. „Berni hat echt stark gekämpft. Das gibt Selbstvertrauen für die kommenden Turniere“.

NEU – Bericht vom Bezirksligakampf gegen die KG Kösching-Ingolstadt am 11.03.2017

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Der ‚Drive‘ ist drin
Bruderhofer verzeichnet 5:15 als Erfolg

Am dritten Kampftag der Bezirksliga Oberbayern erfahren die Münsinger Judo-Herren ihre zweite Niederlage. Coach Andreas Bruderhofer ist trotz des hohen 5:15 zufrieden mit der Leistung seines Kaders.

In den drei Saisons seit der Gründung der Blue Hornets hat die Mannschaft immer um den Titel mitgekämpft. In der Zeit bestand das Team hauptsächlich aus starken Einzelkämpfern. Das neue Projekt der Münsinger aber heißt „alles aus eigener Kraft.“ Auf der Liste der Startberechtigten stehen 2017 keine Fremdstarter mehr, nur noch Eigengewächse. Und in Ingolstadt haben diese gezeigt, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen sein wird: Gleich zu Beginn machte Michael Widani dem ehemaligen Landeskaderathleten Patrick Foschum das Leben schwer. Mit einer Wertung ging der 18-jährige früh in Führung und behielt diese für 3 Minuten in einem ausgeglichenen Kampf. Dann aber merkte man den Erfahrungsunterschied: Foschum übernahm die Kontrolle über Widanis Hüfte und ließ ihn auf dem Rücken landen. Sebastian Lehn, der jüngste im JVAM-Kader, schaffte sofort darauf den Ausgleich durch einen Haltegriff am Ende des Kampfes, den auch er über fast die gesamte Zeit mit Wertungen unter Kontrolle hatte. Andreas Will, bereits ein erfahrener Bayernliga-Kämpfer, schaffte ebenfalls einen Sieg per Ippon. Boris Bieger, Andreas Schaubmar, Matthias Pötzl und Martin Seika gaben ihre Punkte nach engagierten Leistungen daraufhin leider ab. Erst Andi Bauhofer konnte im vorletzten Kampf des ersten Durchgangs noch einen Punkt per Blitzsieg einfahren, ehe Leo Wank den letzten Punkt zum 3:7-Zwischenstand abgab.

Bruderhofer in der Halbzeit: „Die Jungs haben umgesetzt, was ich mir vorab von ihnen gewünscht habe, nämlich schönes und offensives Judo. Auf taktische Spielerein auf der Matte verzichten wir ganz bewusst, denn 2017 ist für uns eine Aufbausaison.“

Da überraschte es nur wenig, dass Bruderhofer nur minimale Änderungen in der Aufstellung vornahm: Leidglich Bauhofer und Pötzl wurden eine Gewichtsklasse nach oben geschoben, um Boris Bieger in seiner Stammklasse -81 einzusetzen und nicht erneut im Schwergewicht. Zu Beginn der zweiten Hälfte gaben diesmal sowohl Widani als auch Lehn ihre Zähler ab. Andi Will sorgte mit seinem Sieg für eine letzte Spur an Spannung, doch spätestens die Niederlagen von Schaubmar, Pötzl – der einen gut achtminütigen Monster-kampf hinlegte – und Seika ließen die Spannung verschwinden. Der guten Stimmung auf Seiten der Gäste vom Starnberger See tat das allerdings keinen Abbruch. Lautstark peitschten die Münsinger ihre Kämpfer nach vorne. So reichte es für Andi Bauhofer zu einem erneuten Sieg, auch Leo Wank konnte noch einmal alles geben, doch auch dieses Mal reichte es für ihn knapp nicht. Zum Abschluss gab es noch eine Überraschung, als Boris Bieger seinen Gegner mit etlichen Angriffen zu Boden brachte und einige Wertungen einfahren konnte. Erst gegen Ende des Kampfes ging die Energie aus, was der Gegner geschickt für einen siegbringenden Wurf nutzte.

„Das 5:15 ist für uns keine Niederlage, sondern fünf Siege und ein gutes Dutzend Erfahrungspunkte“, so Coach Bruderhofer nach der Begegnung. Er fand bei jedem seiner Athleten ein positives Resümee für die Kämpfe. Außerdem stimmte er sie gleich auf den nächsten Kampf ein: am 8.4. findet der letzte Heimkampf der Blue Hornets in Münsing statt. Kapitän Leonhard Wank freut sich schon: „Wir hoffen natürlich, dass die Hütte ab 16 Uhr wieder brennt!“

NEU – Bericht von der Deutschen Einzelmeisterschaft U18 in Herne/Westf.

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Lange Saison erfolgreich beendet

Luis Schmidt wird trotz Verletzung Fünfter bei den Deutschen Einzelmeisterschaften U18 in Herne.

 

Glücklich und erschöpft konnte der erst 14-jährige Luis Schmidt die Urkunde für einen hervorragenden 5.Platz bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften U18 durch den Bundestrainer Bruno Tsafak entgegennehmen. Einige Tage zuvor waren die Vorzeichen für eine erfolgreiche Meisterschaft allerdings unter keinem guten Stern gestanden. Eine schwere Erkältung hatte den amtierenden süddeutschen Meister vom Starnberger See deutlich in die Knie gezwungen und für eine kurzfristige Trainingspause gesorgt. Mit Husten und Schnupfen im Gepäck machte sich Schmidt mit der bayerischen Delegation um Landestrainer Radu Ivan und dem Stützpunkttrainer Milan Disovic auf den Weg ins nordrhein-westfälische Herne, um an den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U18 teilzunehmen.

Durch eine spektakuläre Wurfaktion konnte der Ickinger Gymnasiast bereits den ersten Kampf deutlich für sich entscheiden. Mit einem schmerzverzerrten Gesicht humpelte Schmidt als Sieger von der Matte. Eine kurzfristige Untersuchung der Ärzte vor Ort brachte die schockierende Diagnose-Zeh gebrochen-. Wieder war es der unbedingte Siegeswille des 6-maligen Bayerischen Meisters der einen vorzeitigen Abbruch der Meisterschaften verhinderte. Trotz dieses Handicaps kämpfte sich Luis Schmidt bis ins Halbfinale. Dort musste er sich allerdings dem späteren Deutschen Meister Karl Bschlangaul aus Backnang beugen. „Karl kannst du nur in absoluter Topfverfassung vielleicht schlagen„ so Luis im Anschluss der Begegnung. Der ehemaligen serbische Nationalkaderathlet Milan Disovic, der Luis Schmidt während des langen Turniertages betreute, war trotzdem hochzufrieden über die Einstellung und Platzierung seines Schützlings. „Auf dieser Leistung können wir weiter aufbauen. Luis ist sehr trainingsfleißig und nutzt sein technisches Verständnis in den jeweiligen Kampfsituationen knallhart aus„.

Nach über 20 Turnieren, 10 Lehrgängen, diversen Trainingscamps und weit über 60 Siegen während des letzten Jahres, ist nun erstmal eine Wettkampfpause bis Ende April verordnet.

„Luis hat ein extrem hartes, aber sehr erfolgreiches letztes Jahr hinter sich und wir freuen uns als Familie nun auf die anstehende Verschnaufpause und Osterferien“, so Vater und Pressesprecher Rainer Schmidt im Anschluss des langen Turnier Wochenendes.

NEU – Bericht der Bezirksligabegegnung gegen die KG Aibling-Grafing in Münsing

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Punkt für Punkt identisch

Blue Hornets erkämpfen Unentschieden vs KG Aibling-Grafing

Nach knapp zwei Stunden endete die Begegnung Blue Hornets gegen die KG Aibling-Grafing Unentschieden. Auch die Unterbewertung war mit 94:94 bis auf den letzten Punkt identisch. „So etwas habe ich in 30 Jahren Ligakämpfen noch nicht erlebt“ gab Aibling Chef Denis Weisser nach den hart aber fair geführten Auseinandersetzungen zu Protokoll.

Das war aber nicht die einzige Kuriosität an diesem Nachmittag. Aufgrund von einer Vielzahl von verletzungsbedingten Ausfällen auf beiden Seiten waren beide Kader mit großen Lücken zu dieser Bezirksligabegegnung angereist. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand im ersten Durchgang von 1:4, Andreas Will hatte als einziger souverän gegen von Briesen punkten können, nahmen die BLUE Hornets die Aufholjagd in Angriff. Teamchef Andreas Bauhofer hatte es mit dem erfahrenen Bezirksvorsitzenden Oberbayerns, Denis Weisser zu tun. Mit einer Vielzahl gelungener Angriffe und drei Wertungen konnten die Münsinger Kämpfer den Anschluss sicherstellen und den ersten Durchgang mit 5:5 beenden.

Im zweiten Durchgang sicherte sich der erst 17-jährige Sebastian Lehn seinen ersten Sieg in der Bezirksliga. Andreas Nett musste erneut dem Gegner der Vortritt lassen und Punktegarant Andi Will dominierte gewohnt sicher seinen Kampf.

Durch den Ausfall in der Gewichtsklasse bis 90 kg wagte Bauhofer den Schritt in diese für ihn neue und höhere Gewichtsklasse. Gleichzeitig wollte man auf Aiblinger Seite nicht noch einmal einen Punkt in der Klasse bis 81 kg den Münsinger Truppe überlassen, sodass auch Kapitän Weisser mit seinen 46 Jahren der Routinier im Team, sich bis 90 kg hochstellen ließ. Das Erstaunen auf beiden Seiten konnte nicht größer sein. Wieder standen sich der 23jährige Bauhofer und Denis Weisser gegenüber. Doch diesmal musste der junge Kämpfer vom Starnberger See sich der Erfahrung des Aiblinger Routiniers beugen. Nach einem halbherzig angesetzten tiefen SeoiNage (Schulterwurf) konnte Weisser im Bodenkampf die Kontrolle übernehmen und eine gewinnbringende Würgetechnik ansetzen. Im weiteren Verlauf punkteten noch Schaubmar und Seika auf Seiten der Blue Hornets, sowie die beiden Ampletzer Brüder für die Gäste aus Aibling-Grafing. „Heute hat die Mannschaft alles gegeben und versucht die Lücken in der Aufstellung durch Teamgeist auszugleichen. Das ist uns gelungen und wir können mit dem Unentschieden sehr gut leben“, so Coach Andreas Bruderhofer im Anschluss. Jetzt heißt es weiterhin im Training an Technik und Kondition zu feilen, um für die nächsten Bezirksligakämpfe gewappnet zu sein.

„Wenn wieder alle Mann an Bord sind, dann sprechen wir auch ein Wörtchen bei der Tabellenführung mit“, so Pressesprecher Schmidt beeindruckt von der geschlossenen Mannschaftsleistung.

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