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NEU – Bericht über die Deutsche Kata-Meisterschaft in Berlin

NEU – Bericht über die Deutsche Kata-Meisterschaft in Berlin published on

Erster Schritt getan

Münsinger Judo-Duo sammelt Erfahrung auf nationaler Ebene

Nach der Nominierung durch den Bayrischen Judo-Verband traten die bayrischen Vizemeister Andi Bauhofer und Leo Wank am Sonntag auf den Deutschen Kata-Meisterschaften in Hoppegarten bei Berlin an. Mit dem 18. und damit letzten Platz waren die die beiden nicht zufrieden, mit ihrer Punktzahl jedoch schon.

Schon am Samstag waren die Kämpfer vom Starnberger See in der Halle, um sich zu akklimatisieren und mit dem Rest der BJV-Delegation beim Eröffnungsakt dabei zu sein. Am Sonntag liefen sie selbst auf und zeigten, wofür sie einige Monate lang trainiert hatten. In ihrer Kategorie, der Katame no Kata, demonstrieren die beiden, wie Bauhofer 15 der wichtigsten Judo-Bodentechniken trotz Gegenwehr von Wank zum Abschluss bringt. Bewertet werden hierbei unter anderem die Durchführung der Techniken selbst, die Präzision aller Bewegungen von Kopf bis Fuß sowie der Gesamtfluss des gut zwölfminütigen Ablaufs. Am Ende standen 308 Punkte auf dem Konto der Münsinger.

Die erste Reaktion war eine gewisse Ernüchterung. „Ich hatte gehofft, dass wir zumindest am Finaleinzug kratzen würden“, so Bauhofer. Um über dem Strich zu stehen, hätte man unter die ersten sechs der Vorrunde kommen müssen. Die Enttäuschung legte sich jedoch schnell. Aus vielen Richtungen kam überraschend positive Rückmeldung. Das andere bayrische Duo in der Kata berichtete, wie sie zwei Jahre zuvor bei ihrer ersten Teilnahme ebenfalls sehr weit hinten im Feld landeten – und das „mit einer 2 vorn dran.“ Auch die persönliche Rückmeldung mehrerer Wertungsrichter klang vielversprechend. So seien alle Voraussetzungen da, um sich kontinuierlich an das nationale Podest heranzuarbeiten. Andi Bauhofer: „Uns wurde gesagt, dass man sieht, dass wir aktive Wettkämpfer sind und dass uns das zugutekommt. Und dass wir wahrscheinlich bald weit vorne sein können, wenn wir dranbleiben. Das kam nicht von irgendwem, das kam von Sebastian Frey.“ Frey ist internationaler Wertungsrichter und war 2012 Viezeweltmeister. Auf die Frage, wie es nach diesem Ergebnis weitergehe, antwortet Bauhofer: „Das Ziel bleibt das gleiche, wir wollen Deutscher Meister werden. Das kann noch dauern. Bis dahin werden wir Angebote und Empfehlungen wahrnehmen, bei ausgewiesenen Experten zu trainieren und als nächstes haben wir die internationalen Deutschen Meisterschaften im Oktober auf dem Schirm. Hier können wir auf eine Nominierung hoffen.“

NEU – Bericht über bestanden Braun- und Schwarzgurt Prüfungen

NEU – Bericht über bestanden Braun- und Schwarzgurt Prüfungen published on

Neue Braun- und Schwarzgurte beim JVAM
Vier Judoka beweisen Können auf hohem Niveau

Im Judo ist, wie bei vielen anderen Kampfsportarten und Kampfkünsten, eine neue Graduierung immer etwas besonderes. Daher ist es umso erfreulicher, dass Solveig Bruderhofer, und Stefan Singer die Prüfung zum 1. Kyu (brauner Gürtel) sowie Andreas Bauhofer und Leonhard Wank jeweils die Prüfung zum 2. bzw. 1. Dan (beide schwarzer Gürtel) bestanden haben

Die beiden Braungurtanwärter zeigten am 7. Juli in Garmisch bei den Prüfern Marion und Jürgen Billmeir ihr Können. Im Programm waren dabei verschiedenste Wurftechniken aus wettkampfrelevanten Situationen, anspruchsvolle Bodentechniken sowie das durchaus anspruchsvolle Prüfungsfach Vorkenntnisse, in dem stichprobenartig alle Inhalte vorheriger Prüfungsstufen abgefragt werden können. Zusätzlich galt es, im Fach Kata eine fest einstudierte Abfolge spezieller Wurftechniken zu präsentieren. Besonderes Lob sprachen die Prüfer an Stefan Singer und seinen Trainingspartner  Leonhard Wank für deren besonders gute Demonstration der Kata-Techniken aus. Auch die Leistungen der anderen Prüflinge und deren exakte Technikbeherrschung wurden lobend hervorgehoben.

Andreas Bauhofer und Leonhard Wank absolvierten ihre Prüfung bereits im Frühjahr. Nach intensiver Vorbereitungszeit konnten beide ihre verbleibenden Prüfungsfächer erfolgreich bei den Danprüfern Melanie Dietrich, Martin von Gregory und Alexandra Okroy zeigen. Für den neuen Gürtelgrad mussten beide eine umfangreiche Palette vorstellen, die nicht nur fortgeschrittene Judo-Fähigkeiten und -Kenntnisse beinhaltet, sondern auch die Beherrschung aller Grundlagen aus den vorherigen Stufen. Anders als bei den Kyu-Prüfungen (Graduierungen vor dem schwarzen Gürtel) kam für die beiden Judoka auch ihre jeweilige Spezialtechnik in verschiedenen Anwendungsfällen auf den Prüfstand.

Nach bestandener Prüfung sind alle vier schon wieder fleißig im Training und auf Turnieren unterwegs und haben sich bereits die nächsten Ziele gesteckt.

„Die Vielzahl der DAN- Träger und Braungurte  unterstreicht die hohe Qualität in der Ausbildung und den diversen Trainingsinhalten beim JVAM“, so Pressesprecher Rainer Schmidt nach Verkündung der erstklassigen Ergebnisse.

Gürtelprüfung DAN und 1.Kyu 2017

Bericht über die Bezirksligabegegnung gegen den SC Gröbenzell in Gröbenzell am 13.05.17

Bericht über die Bezirksligabegegnung gegen den SC Gröbenzell in Gröbenzell am 13.05.17 published on

Punkt beim Primus
Münsinger Eigengewächse schließen Saison versöhnlich ab

Die Judoka vom JV Ammerland-Münsing haben mit einem 10:10 am letzten Kampftag der Saison 2017 einen Punkt aus Gröbenzell entführt. Der SC hatte zuvor alle Kämpfe gewonnen.

Der Start in die Partie war überraschend: Peter Will, der seit der vergangenen Meisterschaftsserie zu den besten Nachwuchsathleten Süddeutschlands gehört, fiel Ippon. Mit einem bemerkenswerten Feger hatte Markus Geierhos ihn von den Beinen geholt. Peters Bruder Andi wollte das aber nicht so stehen lassen und bezwang den Bezirkskaderathleten Andi Keim über Zeit mit drei Wertungen. Doch dann kam es ganz dick für die Blue Hornets: Kapitän Leo Wank, Kampfriese Martin Seika und die leichtgewichtigen Youngsters Basti Lehn und Michi Widani verloren deutlich. Doch ausgleichen können die Ammerlander nicht nur innerhalb der Familie Will: Matthias Pötzl begann die unglaubliche Aufholjagt mit einem kraftvollen Konter, welcher ihm einen persönlichen Triumph über den landesbekannten Benjamin Martan einbrachte. Andi Schaubmar holte sich den kampflosen Punkt ab, da Gröbenzell keinen Gegner stellte. Andi Bauhofer hielt seinen Widersacher im Boden fest, sodass Anders Chucholowski mit beinahe akrobatischen Wurfeinlagen und anschließend ebenfalls einem Haltegriff das 5:5 errang.

„Auch wenn wir vorab gesagt haben, dass uns der Endstand wurscht sein wird, so wollen wir jetzt die Gelegenheit doch nicht auslassen, beim Ligaprimus einen Punkt einsacken zu könne“, erklärte Coach Andreas Bruderhofer zur Halbzeit. Aus diesem Grund behielt er die erfolgreiche Aufstellung bei und ließ die Geheimwaffen Stefan Singer und Boris Bieger auf der Bank.

Der Start verlief diesmal anders, jetzt konnten beide Will-Brüder stechen. Andi rächte seinen jüngeren Bruder mit einem taktisch hervorragenden Sieg gegen Geierhos, Peter nahm den Elan mit und warf Keim mit Ippon. Doch wieder grüßte das Training des Olympioniken Tobias Englmeier, der in Gröbenzell regelmäßig die Matte leitet. Seika, Wank, Widani, Lehn und Schaubmar verhalfen dem SC – trotz großer Anstrengung – durch Niederlagen zur zehn-Punkte-Marke, ab der man nicht mehr verlieren kann. Nach einem Sieg von Matthias Pötzl durch fehlenden Gegner lag es dann an den erfahrenen Chucholowski und Bauhofer, die letzte Chance zu nutzen. Und tatsächlich stachen beide souverän, sehr zur Freude der mitgereisten Fans.

Stolz war Coach Bruderhofer besonders auf die Moral der Mannschaft: „Um den Kopf in den Sand zu stecken, ist sowieso keiner der Jungs der Typ. Trotzdem war ich am Ende irgendwie erleichtert, dass es da keine Überraschung gab.“


 

NEU – Bericht von der offenen bayrischen Kata-Meisterschaft in Garching am 25.03.2017

NEU – Bericht von der offenen bayrischen Kata-Meisterschaft in Garching am 25.03.2017 published on

Plötzlich mit dabei
Duo vom JVAM erfolgreich bei Kata-Meisterschaft

Im Zuge ihrer Schwarzgurt-Prüfung haben sich Andi Bauhofer und Leo Wank vom Judoverein Ammerland-Münsing in die Katame-no-kata eingearbeitet. Am Samstag nahmen sie auf der offenen bayrischen Kata-Meisterschaft in Garching bei München teil – und wurden überraschend Vizemeister.

Neben den gewohnten Prüfungsfächern, in denen Würfe und Bodentechniken wettkampfnah demonstriert werden sollen, kommt zum schwarzen Gurt, dem sogenannten Dan, das Fach Kata hinzu. Die Kata dient Demonstrationszwecken, ist Schritt für Schritt vorgegeben und zeigt besonders, ob die Prüflinge die Techniken nur grob nachmachen, oder auch wirklich verstanden haben, worum es Judo-Begründer Jigoro Kano wirklich ging.

Bauhofer und Wank bereiten sich seit gut einem Jahr auf die Dan-Prüfung vor. Nach einigen Lehrgängen und extra Trainingseinheiten bei ausgewiesenen Kata-Spezialisten merkten sie, wie diese Kenntnisse auch positiv auf Training und Wettkampf wirken. Der Anspruch wuchs damit. Mit einem Mal wollte man nicht nur bestehen können, sondern die Kata auch beherrschen.

So war die Anmeldung zur Meisterschaft nur die logische Folge. Bei dem 7-stündigen Turnier hatten die Münsinger selbst nur gut 12 Minuten aktive Zeit auf der Matte. Doch auch vom Warten haben sie profitiert: „Wir konnten erfahrenen Judoka zusehen, womit sie seit Jahren auf nationaler oder teilweise sogar internationaler Ebene erfolgreich mitmischen. Da kann man sich so einiges abschauen“, so Andi Bauhofer. Und am Ende reichte die Performance dann sogar für eine Silbermedaille. Vor ihnen lag nur das Duo aus Erlangen, das diesmal zum vierten Mal den Titel einfuhr. Das Prüfungsfach Kata für den 2. Dan hat Bauhofer nun bestanden und zieht damit mit seinem Prüfungspartner Leo Wank gleich, der bei der Prüfung zum 1. Dan bereits im Dezember in seiner Nage-no-kata erfolgreich war. Die beiden Athleten erwägen auch, in die Katawettkämpfe tiefer einzusteigen.

Strahlende Gesichter bei den Medaillengewinner Leo Wank und Andi Bauhofer (v.l.n.r)

NEU – Bericht vom Bezirksligakampf gegen die KG Kösching-Ingolstadt am 11.03.2017

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Der ‚Drive‘ ist drin
Bruderhofer verzeichnet 5:15 als Erfolg

Am dritten Kampftag der Bezirksliga Oberbayern erfahren die Münsinger Judo-Herren ihre zweite Niederlage. Coach Andreas Bruderhofer ist trotz des hohen 5:15 zufrieden mit der Leistung seines Kaders.

In den drei Saisons seit der Gründung der Blue Hornets hat die Mannschaft immer um den Titel mitgekämpft. In der Zeit bestand das Team hauptsächlich aus starken Einzelkämpfern. Das neue Projekt der Münsinger aber heißt „alles aus eigener Kraft.“ Auf der Liste der Startberechtigten stehen 2017 keine Fremdstarter mehr, nur noch Eigengewächse. Und in Ingolstadt haben diese gezeigt, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen sein wird: Gleich zu Beginn machte Michael Widani dem ehemaligen Landeskaderathleten Patrick Foschum das Leben schwer. Mit einer Wertung ging der 18-jährige früh in Führung und behielt diese für 3 Minuten in einem ausgeglichenen Kampf. Dann aber merkte man den Erfahrungsunterschied: Foschum übernahm die Kontrolle über Widanis Hüfte und ließ ihn auf dem Rücken landen. Sebastian Lehn, der jüngste im JVAM-Kader, schaffte sofort darauf den Ausgleich durch einen Haltegriff am Ende des Kampfes, den auch er über fast die gesamte Zeit mit Wertungen unter Kontrolle hatte. Andreas Will, bereits ein erfahrener Bayernliga-Kämpfer, schaffte ebenfalls einen Sieg per Ippon. Boris Bieger, Andreas Schaubmar, Matthias Pötzl und Martin Seika gaben ihre Punkte nach engagierten Leistungen daraufhin leider ab. Erst Andi Bauhofer konnte im vorletzten Kampf des ersten Durchgangs noch einen Punkt per Blitzsieg einfahren, ehe Leo Wank den letzten Punkt zum 3:7-Zwischenstand abgab.

Bruderhofer in der Halbzeit: „Die Jungs haben umgesetzt, was ich mir vorab von ihnen gewünscht habe, nämlich schönes und offensives Judo. Auf taktische Spielerein auf der Matte verzichten wir ganz bewusst, denn 2017 ist für uns eine Aufbausaison.“

Da überraschte es nur wenig, dass Bruderhofer nur minimale Änderungen in der Aufstellung vornahm: Leidglich Bauhofer und Pötzl wurden eine Gewichtsklasse nach oben geschoben, um Boris Bieger in seiner Stammklasse -81 einzusetzen und nicht erneut im Schwergewicht. Zu Beginn der zweiten Hälfte gaben diesmal sowohl Widani als auch Lehn ihre Zähler ab. Andi Will sorgte mit seinem Sieg für eine letzte Spur an Spannung, doch spätestens die Niederlagen von Schaubmar, Pötzl – der einen gut achtminütigen Monster-kampf hinlegte – und Seika ließen die Spannung verschwinden. Der guten Stimmung auf Seiten der Gäste vom Starnberger See tat das allerdings keinen Abbruch. Lautstark peitschten die Münsinger ihre Kämpfer nach vorne. So reichte es für Andi Bauhofer zu einem erneuten Sieg, auch Leo Wank konnte noch einmal alles geben, doch auch dieses Mal reichte es für ihn knapp nicht. Zum Abschluss gab es noch eine Überraschung, als Boris Bieger seinen Gegner mit etlichen Angriffen zu Boden brachte und einige Wertungen einfahren konnte. Erst gegen Ende des Kampfes ging die Energie aus, was der Gegner geschickt für einen siegbringenden Wurf nutzte.

„Das 5:15 ist für uns keine Niederlage, sondern fünf Siege und ein gutes Dutzend Erfahrungspunkte“, so Coach Bruderhofer nach der Begegnung. Er fand bei jedem seiner Athleten ein positives Resümee für die Kämpfe. Außerdem stimmte er sie gleich auf den nächsten Kampf ein: am 8.4. findet der letzte Heimkampf der Blue Hornets in Münsing statt. Kapitän Leonhard Wank freut sich schon: „Wir hoffen natürlich, dass die Hütte ab 16 Uhr wieder brennt!“

NEU – Bericht der Bezirksligabegegnung gegen die KG Aibling-Grafing in Münsing

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Punkt für Punkt identisch

Blue Hornets erkämpfen Unentschieden vs KG Aibling-Grafing

Nach knapp zwei Stunden endete die Begegnung Blue Hornets gegen die KG Aibling-Grafing Unentschieden. Auch die Unterbewertung war mit 94:94 bis auf den letzten Punkt identisch. „So etwas habe ich in 30 Jahren Ligakämpfen noch nicht erlebt“ gab Aibling Chef Denis Weisser nach den hart aber fair geführten Auseinandersetzungen zu Protokoll.

Das war aber nicht die einzige Kuriosität an diesem Nachmittag. Aufgrund von einer Vielzahl von verletzungsbedingten Ausfällen auf beiden Seiten waren beide Kader mit großen Lücken zu dieser Bezirksligabegegnung angereist. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand im ersten Durchgang von 1:4, Andreas Will hatte als einziger souverän gegen von Briesen punkten können, nahmen die BLUE Hornets die Aufholjagd in Angriff. Teamchef Andreas Bauhofer hatte es mit dem erfahrenen Bezirksvorsitzenden Oberbayerns, Denis Weisser zu tun. Mit einer Vielzahl gelungener Angriffe und drei Wertungen konnten die Münsinger Kämpfer den Anschluss sicherstellen und den ersten Durchgang mit 5:5 beenden.

Im zweiten Durchgang sicherte sich der erst 17-jährige Sebastian Lehn seinen ersten Sieg in der Bezirksliga. Andreas Nett musste erneut dem Gegner der Vortritt lassen und Punktegarant Andi Will dominierte gewohnt sicher seinen Kampf.

Durch den Ausfall in der Gewichtsklasse bis 90 kg wagte Bauhofer den Schritt in diese für ihn neue und höhere Gewichtsklasse. Gleichzeitig wollte man auf Aiblinger Seite nicht noch einmal einen Punkt in der Klasse bis 81 kg den Münsinger Truppe überlassen, sodass auch Kapitän Weisser mit seinen 46 Jahren der Routinier im Team, sich bis 90 kg hochstellen ließ. Das Erstaunen auf beiden Seiten konnte nicht größer sein. Wieder standen sich der 23jährige Bauhofer und Denis Weisser gegenüber. Doch diesmal musste der junge Kämpfer vom Starnberger See sich der Erfahrung des Aiblinger Routiniers beugen. Nach einem halbherzig angesetzten tiefen SeoiNage (Schulterwurf) konnte Weisser im Bodenkampf die Kontrolle übernehmen und eine gewinnbringende Würgetechnik ansetzen. Im weiteren Verlauf punkteten noch Schaubmar und Seika auf Seiten der Blue Hornets, sowie die beiden Ampletzer Brüder für die Gäste aus Aibling-Grafing. „Heute hat die Mannschaft alles gegeben und versucht die Lücken in der Aufstellung durch Teamgeist auszugleichen. Das ist uns gelungen und wir können mit dem Unentschieden sehr gut leben“, so Coach Andreas Bruderhofer im Anschluss. Jetzt heißt es weiterhin im Training an Technik und Kondition zu feilen, um für die nächsten Bezirksligakämpfe gewappnet zu sein.

„Wenn wieder alle Mann an Bord sind, dann sprechen wir auch ein Wörtchen bei der Tabellenführung mit“, so Pressesprecher Schmidt beeindruckt von der geschlossenen Mannschaftsleistung.

NEU – Bezirkskader gastiert in Münsing

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Bezirkskader gastiert in Münsing
Henze und Probst testen Leistungsstand ihrer Athleten

Traditionell richtet der Judoverein Ammerland-Münsing den ersten Kaderlehrgang des Bezirks Oberbayern in heimischer Halle aus. So auch am Sonntag, als 55 nominierte Athleten, darunter auch fünf Kämpfer des JVAM, dem Ruf der Bezirkstrainer Uwe Henze und Claudia Probst folgten.

Insgesamt viereinhalb Stunden Judo standen auf dem Plan, aufgeteilt in drei Einheiten. Die erste hielt Uwe Henze, Leiter der männlichen Bezirskjugend, höchstpersönlich. Unter der Aufsicht von insgesamt acht Trainern zeigten die Judoka ihr Wurfreportoire aus verschiedenen Bewegungsrichtungen, wie es auch im Wettkampf passiert. Dabei machte sich bei den Münsingern bemerkbar, dass sie auch in den Weihnachtsferien regelmäßig trainieren konnten.

Nach der Mittagspause übernahm Andi Bauhofer vom JVAM die Leitung. In der methodisch durchdachten Bodenstunde bekamen die jungen Sportler drei spezielle Haltegriffvarianten vermittelt und konnten diese im eingebauten freien Üben gleich ausprobieren. Auch die Münsinger Trainer Leo Wank und Andi Schaubmar hatten ein Auge auf das Geschehen.

Zum Abschluss gab es noch eine Randorieinheit. Nach turnerischem Aufwärmen durften alle Kämpfer ihre Fähigkeiten im Randori, der Vorstufe zum Wettkampf, vergleichen. Claudia Probst, Leiterin der weiblichen Jugend, war am Ende des Lehrgangs ebenfalls sehr erfreut über die gezeigte Leistung der Jugend. Die Trainer sind nun zuversichtlich, dass die anstehenden Turniere gute Ergebnisse für die oberbayrischen Athleten bringen werden.

NEU – Erfolgreiche Dan-Prüfung von Andi Will

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Neuer Meister in Münsing

Andi Will neuer Dan-Träger/Wank und Bauhofer auf dem bestem Wege

Wilhermsdorf/Münsing – Drei Kämpfer der Blue Hornets vom Judoverein Ammerland-Münsing traten am Samstag im mittelfränkischen Wilhermsdorf zur Prüfung zum 1. und 2. Dan an. Die Dan-Grade sind die Meistergrade im Judo und sind durch den schwarzen Gürtel zu erkennen.

Eine Besonderheit stellte die Dreierkonstellation der Münsinger dar. Normalerweise treten Prüflinge einzeln mit ihrem Partner an, oft auch zu zweit und machen jeweils den „Uke“ für den anderen. Leo Wank traute sich sowohl die eigene Prüfung abzulegen, als auch Uke für Andi Will zum 1. Dan und Andi Bauhofer zum 2. Dan zu sein. Die besonderen Ambitionen der drei waren auch daran zu erkennen, dass sie sich entschlossen, die Prüfung jeweils als ganzes und nicht wie angeboten in zwei Teilprüfungen abzulegen.

Andi Will, der erfolgreichste Kämpfer der Blue Hornets im dreijährigen Bestehen der Mannschaft, leistete sich kaum Fehler in der 6-stündigen Prüfung. Er zeigte im Stand wie im Boden solide Wettkampftechniken in ihrer Grundform, auch gegen einen sich wehrenden Partner konnte er das Verlangte durchsetzen. Im Fach Vorkenntnisse bewies er, dass er alle Techniken seines bisherigen Judolebens jederzeit parat hat. Auch seine Spezialtechnik, den spektakulären „Sode-tsurikomi-goshi“, lieferte er gut durchdacht und fehlerfrei ab. Im traditionellen Teil der Prüfung, der sogenannten „Kata“, welche für den Laien wie eine Art Kampfsport-Tanz aussieht, demonstrierte er dazu noch die gelungene Stimmigkeit zwischen ihm und Uke Leo Wank. „Ich bin mit meiner Leistung zufrieden und froh, dass es auf Anhieb geklappt hat“, resumiert der 21-jährige. Besonders beachtlich ist, dass sich Will zeitlgleich auch auf die Deutsche Hochschulmeisterschaft vorbereitet hat, bei der er am kommenden Wochenende die TU München im Leichtgewicht vertreten wird.

Leo Wank zeigte ebenfalls eine solide Leistung. Er bestand sieben von acht Fächern. Lediglich am Ende ging dem Waldramer Trainer die Puste aus, wodurch er ein Prüfungsfach knapp nicht bestand. Prüfer Sven Keidel aus Ingolstadt empfahl dem 22-jährigen daraufhin, es bald noch einmal zu versuchen und dabei sein Technikrepertoire weiter zu verfeinern. An einem zukünftigen Bestehen des Meistergrades gebe es laut Keidel keinen Zweifel.

Andi Bauhofer hatte zum Schluss ein ähnliches Problem. Bereits nach der Hälfte der Prüfung war der Teammanager der Blue Hornetes schon am schnaufen. Durch die Tatsache, dass er bei der Prüfung zum 2. Dan gut doppelt so viele Techniken demonstrieren musste, bot Keidel dem 23-jährigen an, innerhalb des Prüfungsfaches Stand eine unplanmäßige Pause zu machen. „Aber ich wollte das zu dem Zeitpunkt durchziehen. Im Nachhinein wohl ein Fehler“, meint Bauhofer selbst dazu. Den letzten Teil des Faches muss Bauhofer nun wiederholen, alle anderen Fächer des Technikteils bestand er souverän, teilweise mit besonderem Lob der beiden Prüfer. Im Teilbereich Kata demonstrierte Bauhofer mit Leo Wank als Uke zwar die richtigen Bewegungsabläufe, die beiden waren nur leider noch nicht eingespielt genug. Auch diesen Teil darf er also wiederholen.

Die Gefühle waren unmittelbar nach der Prüfung gemischt bei den Münsingern. Einerseits pure Freude über das Bestehen Andi Wills, andererseits eine gewisse Enttäuschung bei den beiden anderen, weil es nicht auf Anhieb geklappt hat. Schnell jedoch wurde auch ihre Leistung zur Freude, weil fast alles bestanden ist. „Wenn man die Umstände betrachtet, können wir schon stolz auf uns sein“, so Bauhofer. „Leo und ich geben trotz Prüfungsvorbereitung regelmäßig Training für unsere Kids in Waldram und Münsing, Andi hat sich auf die DHM vorbereitet. Und wir sind natürlich in der Saisonvorbereiung für unsere kommende Bezirksligasaison ab Februar.“ Eine Teilnahme an der Kata-Meisterschaft im März war ohnehin eine Option für das Duo, nun werden sie wohl von der Möglichkeit Gebrauch machen, dort die Kate-Prüfung zum 2. Dan wiederholen.

Blue Hornets beim Wiesn-Pokal im Einsatz

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Spaß im Vordergrund

Münsinger Judoherren zeigen im Zuge des Wiesn-Pokals sehenswertes Judo

Andi Bruderhofer, der neue Coach der Münsinger Blue Hornets, machte im Vorlauf des Turniers eine klare Ansage: „Sonntag ist ein Spaßtag für euch. Hinfallen ist keine Schande, schlechteres Judo machen als man könnte schon!“ Und genau das nahmen sich die jungen Judoka zu Herzen.

In der ersten Begegnung gegen das Team aus Fürth machte Youngster Basti Lehn erstmal sein Debut für sein neues Team. Trotz klarer Niederlage wurde seine Performance am Mattenrand bejubelt. Auch Michi Widani gab seinen Zähler ab. Peter Will konnte dann zum ersten Mal zeigen, über welch ausgefeiltes Technikreportoire der Königsdorfer verfügt: mit einem Harai-goshi, also einem „Hüft-Feger“, setzte er ein Zeichen. Andi Bauhofer schaffte im Anschluss den Ausgleich per Haltegriff am Boden. Wayne Sykes machte daraufhin keinen Stich, Martin Seika zeigte im Halbschwergewicht jedoch einen überragenden Gegendreher und erhielt dafür Ippon. Als letzer Stand Max Pankofer auf der Matte, er gab seinen Kampf zum 3:4 Endstand an den Gegner ab.

Ein ähnliches Muster hatte dann der zweite Kampf gegen Holzkirchen. Basti Lehn unterlag erneut, wenn auch viel knapper als zuvor, ehe Michi Widani seinen Gegner mit einem Feger von den Beinen holte. Auch Peter Will konnte wieder Punkten, wie auch Andi Bauhofer, dem die Holzkirchner keinen Gegner entgegenstellten. Martin Seika rief seine Leistung daraufhin leider nicht in voller Gänze ab und gab, wie auch im Anschluss Max Pankofer, seinen Zähler ab. Somit endete auch diese Begegnung mit 3:4 aus Sicht der blauen-gelben.

Anders Chucholowski, der die Mannschaft an diesem Tag betreute, zog lachend ein Halbzeit-Resumé: „Wenn nicht die halbe Mannschaft mit einem Schnupfen angereist wäre, dann hätten wir die beiden Kämpfe gewonnen. Aber Spaß haben wir, wir haben hier ziemlich sicher die lautesten Fans in der Halle.“

Mit Spaß ging es dann auch in den Kampf gegen das Team mit den roten Hosen, den MTV München. Lediglich Peter Will machte hier einen Punkt. Lehn, Widani, Sykes und Pankofer waren chancenlos, Bauhofer und Seika scheiterten knapp. Doch das 1:6 tat dem ganzen keinen Abbruch, die Athleten vom Starnberger See wollten es gegen den TSV Grafing noch einmal wissen. Jedoch gab es auch dort nur einen Siegzähler. Nach Niederlagen von Lehn und Widani war Peter Will dominant, gab den Punkt aber taktisch etwas ungeschickt an seinen Kontrahenten ab. Andi Bauhofer war dann noch einmal mit einem Haltegriff erfolgreich, ehe Wayne Sykes, Martin Seika und Max Pankofer unterlagen.

Nach den eigenen Kämpfen verfolgte das Team noch die Halb- und Finalbegegnungen. Dort konnten die Fans beobachten, wie der TV Erlangen, die Bundesligamannschaft, für die die Münsinger Athleten Alex Bauhofer und Magnus Chucholowski kämpfen, wie auch im letzten Jahr den Wiesn-Pokal gewann. Punktelieferant Peter Will bemerkte im Anschluss, dass es Spaß gemacht hat, „mal wieder zu kämpfen. Es wäre zwar noch schöner gewesen, wenn zum Beispiel mein Bruder Andi fit gewesen wäre, der hätte nämlich noch ein Paar Punkte machen können. Aber was soll’s, jetzt geht’s auf die Wiesn.“

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