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NEU – Alexander Bauhofer neuer Landestrianer des BJV

NEU – Alexander Bauhofer neuer Landestrianer des BJV published on

Das Hobby zum Beruf gemacht

Münsinger Judoka stellen neuen Landestrainer

Der JV Ammerland-Münsing konnte in seiner Historie bereits viele herausragende Athleten und Trainer entwickeln, doch diesen Schritt ging noch keiner. Mit Alexander Bauhofer wird der bisherige Cheftrainer des Vereins vom Starnberger See Teil des Landestrainerteams im Bayerischen Judo-Verband. Sein Aufgabengebiet wird ihn in den Norden des Freistaats nach Nürnberg versetzen, was unweigerlich dazu führt, dass er im Münsinger Verein kein Training mehr halten kann. „Natürlich freue ich mich auf meine neue Aufgabe, aber ich verlasse diesen Verein, der mich all die Jahre sowohl als Athlet als auch als Trainer stets unterstützt hat, mit einem weinenden Auge“, so Bauhofer über seine neue Situation. Angefangen mit dem Judo hat der 27-jährige Sportwissenschaftler, der mittlerweile für den TV Erlangen in der 2. Judo-Bundesliga kämpft, beim JVAM im Alter von 6 Jahren. Dort durchlief er alle Altersklassen, wo er auch diverse Titel erkämpfen konnte. Zu seinen größten Erfolgen zählt er die zwei Bronzemedaillen auf bundesweiter Ebene und die Saison 2016 in der 1. Bundesliga. Hier konnte der filigrane Techniker Bauhofer eine Vielzahl seiner Kämpfe überzeugend gewinnen.

Nebenbei fing Bauhofer mit 18 Jahren als Trainer beim JVAM an. Im Laufe der Jahre trainierte Bauhofer alle Altersgruppen und Leistungsklassen, doch vor allem die Arbeit mit dem Nachwuchs bereitet ihm viel Freude. „Wenn man mit den Kindern in diesem Alter gut arbeitet, können enorme Erfolge zustande kommen. Da sind Leistungssprünge möglich, die man nicht für möglich gehalten hat und das merken dann auch die Kinder selber und freuen sich riesig. Hier war der größte Erfolg das Titel-Quadrupel von Luis Schmidt, welches mit der Goldmedaille auf der süddeutschen Meisterschaft seinen Höhepunkt fand. Da passt es jetzt umso besser, dass er zukünftig für die Altersklasse U16 zuständig sein wird. Ein Trainervorbild oder jemand, der Bauhofer besonders geprägt hätte, kann er nicht nennen: „Ich habe unter so vielen Toptrainern trainieren dürfen, da kann ich schwer sagen, welcher mich am meisten vorangebracht hat. Ich habe immer geschaut, dass ich das jeweils Beste mitnehme und habe so meinen eigenen Stil kreiert“, erzählt er mit einen Augenzwinkern.

Die Lücke, die sein Weggang beim JVAM entstehen lässt, wird schnell geschlossen werden. „Über die Jahre habe ich immer versucht mein Wissen an die anderen weiterzugeben und ich bin zuversichtlich, dass die Trainer, die jetzt meine Aufgaben hier übernehmen werden, mit ihren Ideen die Qualität auf einem weiterhin sehr hohen Niveau halten können“, merkt Bauhofer an. In der Tat stehen mit Andreas Bruderhofer, der auf einen riesigen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann und mit Anders Chucholowski, welcher zusammen mit Bauhofer all die Jahre aktiv auf der Matte stand, zwei neue Trainer bereit. Ein offenes Ohr wird Bauhofer auch in Zukunft stets für seine Nachfolger haben: „Ich bin ja nicht am anderen Ende der Welt und bleibe dem Judosport erhalten. Mit 177 Mitgliedern, sowie neun lizensierten Trainern und “sieben Trainerassistenten gehört der JVAM zu einen der größten und erfolgreichsten Vereinen im Bezirk Oberbayern. Über 15 Siege, davon 10 in Serie bei der Jugendliga unterstreichen die hervorragende Trainer,- und Nachwuchsarbeit in Münsing.

Ab September wird Bauhofer dann von seiner neuen Wahlheimat Nürnberg aus die Judogeschehnisse beobachten und leiten. Dort wird er an der Bertold-Brecht-Schule, eine von vier bayerischen Eliteschulen des Sports, das tägliche Judotraining am Vormittag halten. Am Abend stehen dann die Stützpunkttrainings des BJV an, bei denen der neue Landestrainer Talente sichten und fördern wird. Bisher war seine Trainertätigkeit stets ehrenamtlich, doch seine neue Landestrainerstelle wird Bauhofer, der Inhaber der Trainer B-Lizenz Leistungssport ist, hauptberuflich meistern. Diesen Schritt schaffen nicht viele Menschen, nämlich sein Hobby zum Beruf machen.

NEU – Bericht über die Deutsche Kata-Meisterschaft in Berlin

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Erster Schritt getan

Münsinger Judo-Duo sammelt Erfahrung auf nationaler Ebene

Nach der Nominierung durch den Bayrischen Judo-Verband traten die bayrischen Vizemeister Andi Bauhofer und Leo Wank am Sonntag auf den Deutschen Kata-Meisterschaften in Hoppegarten bei Berlin an. Mit dem 18. und damit letzten Platz waren die die beiden nicht zufrieden, mit ihrer Punktzahl jedoch schon.

Schon am Samstag waren die Kämpfer vom Starnberger See in der Halle, um sich zu akklimatisieren und mit dem Rest der BJV-Delegation beim Eröffnungsakt dabei zu sein. Am Sonntag liefen sie selbst auf und zeigten, wofür sie einige Monate lang trainiert hatten. In ihrer Kategorie, der Katame no Kata, demonstrieren die beiden, wie Bauhofer 15 der wichtigsten Judo-Bodentechniken trotz Gegenwehr von Wank zum Abschluss bringt. Bewertet werden hierbei unter anderem die Durchführung der Techniken selbst, die Präzision aller Bewegungen von Kopf bis Fuß sowie der Gesamtfluss des gut zwölfminütigen Ablaufs. Am Ende standen 308 Punkte auf dem Konto der Münsinger.

Die erste Reaktion war eine gewisse Ernüchterung. „Ich hatte gehofft, dass wir zumindest am Finaleinzug kratzen würden“, so Bauhofer. Um über dem Strich zu stehen, hätte man unter die ersten sechs der Vorrunde kommen müssen. Die Enttäuschung legte sich jedoch schnell. Aus vielen Richtungen kam überraschend positive Rückmeldung. Das andere bayrische Duo in der Kata berichtete, wie sie zwei Jahre zuvor bei ihrer ersten Teilnahme ebenfalls sehr weit hinten im Feld landeten – und das „mit einer 2 vorn dran.“ Auch die persönliche Rückmeldung mehrerer Wertungsrichter klang vielversprechend. So seien alle Voraussetzungen da, um sich kontinuierlich an das nationale Podest heranzuarbeiten. Andi Bauhofer: „Uns wurde gesagt, dass man sieht, dass wir aktive Wettkämpfer sind und dass uns das zugutekommt. Und dass wir wahrscheinlich bald weit vorne sein können, wenn wir dranbleiben. Das kam nicht von irgendwem, das kam von Sebastian Frey.“ Frey ist internationaler Wertungsrichter und war 2012 Viezeweltmeister. Auf die Frage, wie es nach diesem Ergebnis weitergehe, antwortet Bauhofer: „Das Ziel bleibt das gleiche, wir wollen Deutscher Meister werden. Das kann noch dauern. Bis dahin werden wir Angebote und Empfehlungen wahrnehmen, bei ausgewiesenen Experten zu trainieren und als nächstes haben wir die internationalen Deutschen Meisterschaften im Oktober auf dem Schirm. Hier können wir auf eine Nominierung hoffen.“

NEU – Bericht vom Bayernpokal und Rene-de-Smet n Vilsbiburg

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Judoka des JVAM erfolgreiche Punktesammler um die bayrische Judokrone

Silber und Bronze für die Bezirkskader Oberbayerns

Mit Solveig Bruderhofer, Franziska Schaubmar, Bernhard Schaubmar, Luis Schmidt und Peter Will hatten sich fünf Athleten des JVAM für den Oberbayernkader qualifiziert, der in Vilsbiburg mit den anderen Regierungsbezirken um die bayerische Pokalwürde konkurrierte.

Am Samstag traten die Damen zum Kampf um den Bayernpokal an. Oberbayern traf in der Vorrunde auf die Mannschaften von Unterfranken, Vorjahressieger Mittelfranken und Niederbayern. Den Eröffnungskampf gewannen die Oberbayern mit 14:5, gegen Mittelfranken unterlag man knapp mit 11:8 und die Gastgeber aus Niederbayern wurden mit 14:4 nach Hause geschickt. Solveig und Franziska wurden gegen Mittelfranken und Niederbayern eingesetzt und steuerten zwei Ipponsiege bei. Im Halbfinale gegen München schlug man sich mit 11:8 beachtlich und belegte wie im Vorjahr einen soliden dritten Platz.

Souverän starteten die Jungs in das Rene-de-Smet-Pokalturnier am Sonntag. Gegen Niederbayern gewann das Team Oberbayern mit 13:7, die Oberpfalz wurde 16:4 geschlagen und die hochgehandelten Münchner, die einen eigenen Bezirk darstellen, wurden gar mit 17:3 abgestraft. Selbstbewusst ging es daraufhin in das Halbfinale gegen Schwaben. Auch hier stellten die Oberbayern die Weichen mit 15:5 auf einen sicheren Sieg. Das Finale zwischen Oberbayern und Mittelfranken entwickelte sich zu einem spannungsgeladenen Krimi. Erst im letzten der 20 Kämpfe gab es die Entscheidung. Sie fiel mit 10:10 (Unterbewertung 88:97) äußerst knapp zugunsten der Mittelfranken aus. Die drei Münsinger Kämpfer Bernhard, Luis und Peter kamen an diesem Kampftag auf insgesamt 15 Einsätze und erzielten alle jeweils 4 von 5 möglichen Punkten.

„Unsere Judoka vom Starnberger See haben alle mit technisch sauberem und schönem Judo überzeugt. Bei 10:10 in der Unterbewertung zu verlieren ist natürlich bitter. Aber die Stimmung in der Halle war großartig, es wurde angefeuert wie bei Olympischen Spielen“ berichtete Judoka-Vater Andreas Schaubmar. Medaillen gab es auch: Bronze und Silber für Team Oberbayern.

 

Packendes Finale des Titelverteidigers aus Oberbayern (blaue Anzüge) gegen die starken Kämpfer aus Mittelfranken (weiss)
Oberbayernkader nach dem packenden Finale

NEU – Bericht über bestanden Braun- und Schwarzgurt Prüfungen

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Neue Braun- und Schwarzgurte beim JVAM
Vier Judoka beweisen Können auf hohem Niveau

Im Judo ist, wie bei vielen anderen Kampfsportarten und Kampfkünsten, eine neue Graduierung immer etwas besonderes. Daher ist es umso erfreulicher, dass Solveig Bruderhofer, und Stefan Singer die Prüfung zum 1. Kyu (brauner Gürtel) sowie Andreas Bauhofer und Leonhard Wank jeweils die Prüfung zum 2. bzw. 1. Dan (beide schwarzer Gürtel) bestanden haben

Die beiden Braungurtanwärter zeigten am 7. Juli in Garmisch bei den Prüfern Marion und Jürgen Billmeir ihr Können. Im Programm waren dabei verschiedenste Wurftechniken aus wettkampfrelevanten Situationen, anspruchsvolle Bodentechniken sowie das durchaus anspruchsvolle Prüfungsfach Vorkenntnisse, in dem stichprobenartig alle Inhalte vorheriger Prüfungsstufen abgefragt werden können. Zusätzlich galt es, im Fach Kata eine fest einstudierte Abfolge spezieller Wurftechniken zu präsentieren. Besonderes Lob sprachen die Prüfer an Stefan Singer und seinen Trainingspartner  Leonhard Wank für deren besonders gute Demonstration der Kata-Techniken aus. Auch die Leistungen der anderen Prüflinge und deren exakte Technikbeherrschung wurden lobend hervorgehoben.

Andreas Bauhofer und Leonhard Wank absolvierten ihre Prüfung bereits im Frühjahr. Nach intensiver Vorbereitungszeit konnten beide ihre verbleibenden Prüfungsfächer erfolgreich bei den Danprüfern Melanie Dietrich, Martin von Gregory und Alexandra Okroy zeigen. Für den neuen Gürtelgrad mussten beide eine umfangreiche Palette vorstellen, die nicht nur fortgeschrittene Judo-Fähigkeiten und -Kenntnisse beinhaltet, sondern auch die Beherrschung aller Grundlagen aus den vorherigen Stufen. Anders als bei den Kyu-Prüfungen (Graduierungen vor dem schwarzen Gürtel) kam für die beiden Judoka auch ihre jeweilige Spezialtechnik in verschiedenen Anwendungsfällen auf den Prüfstand.

Nach bestandener Prüfung sind alle vier schon wieder fleißig im Training und auf Turnieren unterwegs und haben sich bereits die nächsten Ziele gesteckt.

„Die Vielzahl der DAN- Träger und Braungurte  unterstreicht die hohe Qualität in der Ausbildung und den diversen Trainingsinhalten beim JVAM“, so Pressesprecher Rainer Schmidt nach Verkündung der erstklassigen Ergebnisse.

Gürtelprüfung DAN und 1.Kyu 2017

NEU – Bericht vom Jugendligafinale 2017

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Zweimal Bronze für die Jugendligamannschaften
um den Judoverein Ammerland-Münsing

Achtbar kämpften sich die 10-17jährigen Mädels und Jungs vom JVAM durch das Jugendligafinale in Töging am Inn. Die Mädchen waren zwar als Titelverteidiger, wegen Terminproblemen aber nur mit einem Rumpfteam angereist. Trotz einer Kampfgemeinschaft mit dem TuS Holzkirchen und dem TV Lenggries konnten von 14 Gewichtsklassen nur 8 besetzt werden. Die angetretenen weiblichen Judoka zeigten dennoch beeindruckenden Kampfgeist und gewannen in Unterzahl immerhin zwei der vier Begegnungen, eine davon mit der maximal möglichen Punktzahl von 8:6. Damit lagen sie am Ende hinter den Kampfgemeinschaften um Gröbenzell-Wackersberg und Palling immerhin auf Platz 3.

Die Jungen, die sich ebenfalls mit fünf Kämpfern vom TV Lenggries bzw. dem TuS Holzkirchen gut verstärkt hatten, starteten stark und gewannen in der Vorrunde zwei der drei Kämpfe. Im Halbfinale konnten sie sich dann leider nicht durchsetzen. Sie erreichten hinter den Kampfgemeinschaften um Teisendorf und Achental ebenfalls Bronze.

„Bei den Mädels stimmt die Qualität, leider waren wir durch musische Parallelveranstaltungen insbesondere in der U12 stark eingeschränkt, sonst wäre die Titelverteidigung greifbar gewesen. Wir haben mit dem Platz auf dem Treppchen auch unser Saisonziel bei den Jungs erreicht. Nach dem etwas enttäuschenden 5.Platz im Vorjahr sind wir zurück auf der Erfolgsspur“, fasste Betreuer Andreas Schaubmar das Geschehen auf der Matte zusammen, bevor man beim Turnierabschluss im Schnellrestaurant an der nächsthöheren Gewichtsklasse zu arbeiten begann.

Sebastian Lehn zeigte als Mannschaftsältester des Jugendliga-Teams beeindruckend, wie ästhetisch Judo sein kann

 

 

NEU – Bericht über die Jugendliga-Rückrunde in Münsing am 28.05.17

NEU – Bericht über die Jugendliga-Rückrunde in Münsing am 28.05.17 published on

Judoverein Ammerland-Münsing weiter vorne mit dabei

Der JVAM veranstaltete die Rückrunde der Judo-Jugendliga für die männliche Jugend U12, U15 und U18. Als Tabellenführer nach dem ersten Kampftag gingen die Jungs vom Starnberger See selbstbewusst mit Verstärkung vom TuS Holzkirchen und dem TV Lenggries auf die Matte.

Gegen den schwach besetzten 1.SC Gröbenzell holten sie im direkten Vergleich ein Unentschieden (Maxi Starnberg) und vier Siege durch ihre starken Gastkämpfer (Severin Hofer, Leonhard Landscheid, Thomas Wenig vom TV Lenggries und Moritz Tewinkel vom TuS Holzkirchen), bei drei Niederlagen. Vier weitere Punkte gingen kampflos an die Münsinger, da Gröbenzell in mehreren Gewichtsklassen keine Kämpfer aufbieten konnte. Umgekehrt gaben die Münsinger zwei Punkte unbesetzt ab, so dass die Partie letztlich mit 8:5 Punkten an den JVAM ging.

In der zweiten Partie fertigte der MTV 1881 aus Ingolstadt die Gröbenzeller mit 10:2 ab, so dass es in der letzten Mannschaftsbegegnung um die Tabellenführung in der oberbayrischen Jugendliga Nord ging. Hier konnte der JVAM seinen Überraschungserfolg vom ersten Kampftag gegen den MTV leider nicht wiederholen. Nur Maxi Starnberg und Bernhard Schaubmar konnten mit tollen Würfen punkten, Lennart Sienel und Sebastian Lehn erkämpften je ein Unentschieden. Mit 9:4 unterlagen die Münsinger dieses Mal deutlich und belegen in der Nord-Gruppe hinter Ingolstadt mit ebenfalls 3:1 Siegen nun Platz 2 aufgrund der etwas schlechteren Punktedifferenz. Der letzte Kampftag am 16. Juli verspricht Spannung, wenn es gegen den Erst- und Drittplatzierten aus dem Süden Oberbayerns um den Einzug ins Jugendliga-Finale geht.

Die Jugendligamannschaft der Jungs

Bericht vom 20. Internationalen Messecup in Erfurt am 06.05.17

Bericht vom 20. Internationalen Messecup in Erfurt am 06.05.17 published on

Seltsamer Turnierverlauf

Luis Schmidt wird durch umstrittene Entscheidung disqualifiziert

Über 1000 Judoka aus 14 Nationen machten sich vergangenes Wochenende auf, um am 20. Internationalen Thüringer Messecup 2017 in Erfurt teilzunehmen. Dieses Turnier ist für die Altersklasse U16 ein wahres Highlight des Jahres, da dies als Sichtungsturnier des Deutschen Judobundes gewertet wird.

Unter den nominierten Kämpfern aus Bayern auch der 15- jährige Luis Schmidt, der sich als amtierender Süddeutscher Meister und Fünfter der diesjährigen Deutschen Meisterschaften, durchaus Hoffnungen auf eine ordentliche Platzierung machen durfte.

Doch bereits zu Beginn des Turnieres mussten sich die 55 Kämpfer der Gewichtsklasse -50 kg mit doppelten und fehlerhaften Kampflisten auseinandersetzen. Nach Bereinigung der Begegnungen musste sich der Judoka vom Starnberger See aber erstmal über zwei Stunden auf seinen ersten Kampf gedulden.

Von seinem Landestrainer Daniel Wächter bestens vorbereitet, stellte sich Schmidt dem starken Kämpfer Nicolas Kunze aus Hildesheim. In einem offenen Schlagabtausch gelang es keinem der Kontrahenten in der regulären Wettkampfzeit eine Wertung zu erzielen. Durch eine Unachtsamkeit im Golden Score musste sich der Ickinger Gymnasiast dem späteren Finalteilnehmer geschlagen geben. Mit einer gehörigen Wut im Bauch fightete sich Schmidt nun mit sehenswerten Würge, Hebel, und Wurftechniken Runde für Runde weiter. Im Entscheidungskampf um eine vordere Platzierung im starken Teilnehmerfeld dominierte Luis die Begegnung gegen den Tschechen Dvoracek deutlich, bevor der Kampf unerwartet von den Kampfrichtern per Videoaufzeichnung unterbrochen wurde. Nach kurzer Beratung wurde für Luis Schmidt ein Hansokumake – Disqualifikation wegen Ansatzes eines verbotenen Standhebels, ausgesprochen. Ungläubige Gesichter und Unverständnis bei den Betreuern und Landestrainern für diese Entscheidung. Auch intensiver Protest und die Bitte nach einem Videobeweis wurde von den verantwortlichen Kampfrichtern abgelehnt. „Wir werden diese Aktion anhand privater Videoaufzeichnungen nochmals im Kreise der Bundes – und Landestrainer besprechen“, so MU16 Chefcoach Daniel Wächter im Anschluss. Eine weitere Erfahrung in der noch sehr jungen Karriere für den Nachwuchsjudoka Luis Schmidt.

„Nichts desto trotz wird sich weiter intensiv auf die nächsten Herausforderungen in den kommenden Monaten vorbereitet und das kuriose Turnier einfach abgehackt“, gibt Pressesprecher und Vater Rainer Schmidt zu Protokoll.

Siegreicher Ausheber durch Luis Schmidt beim Sichtungsturnier in Erfurt

Bericht über die Bezirksligabegegnung gegen den SC Gröbenzell in Gröbenzell am 13.05.17

Bericht über die Bezirksligabegegnung gegen den SC Gröbenzell in Gröbenzell am 13.05.17 published on

Punkt beim Primus
Münsinger Eigengewächse schließen Saison versöhnlich ab

Die Judoka vom JV Ammerland-Münsing haben mit einem 10:10 am letzten Kampftag der Saison 2017 einen Punkt aus Gröbenzell entführt. Der SC hatte zuvor alle Kämpfe gewonnen.

Der Start in die Partie war überraschend: Peter Will, der seit der vergangenen Meisterschaftsserie zu den besten Nachwuchsathleten Süddeutschlands gehört, fiel Ippon. Mit einem bemerkenswerten Feger hatte Markus Geierhos ihn von den Beinen geholt. Peters Bruder Andi wollte das aber nicht so stehen lassen und bezwang den Bezirkskaderathleten Andi Keim über Zeit mit drei Wertungen. Doch dann kam es ganz dick für die Blue Hornets: Kapitän Leo Wank, Kampfriese Martin Seika und die leichtgewichtigen Youngsters Basti Lehn und Michi Widani verloren deutlich. Doch ausgleichen können die Ammerlander nicht nur innerhalb der Familie Will: Matthias Pötzl begann die unglaubliche Aufholjagt mit einem kraftvollen Konter, welcher ihm einen persönlichen Triumph über den landesbekannten Benjamin Martan einbrachte. Andi Schaubmar holte sich den kampflosen Punkt ab, da Gröbenzell keinen Gegner stellte. Andi Bauhofer hielt seinen Widersacher im Boden fest, sodass Anders Chucholowski mit beinahe akrobatischen Wurfeinlagen und anschließend ebenfalls einem Haltegriff das 5:5 errang.

„Auch wenn wir vorab gesagt haben, dass uns der Endstand wurscht sein wird, so wollen wir jetzt die Gelegenheit doch nicht auslassen, beim Ligaprimus einen Punkt einsacken zu könne“, erklärte Coach Andreas Bruderhofer zur Halbzeit. Aus diesem Grund behielt er die erfolgreiche Aufstellung bei und ließ die Geheimwaffen Stefan Singer und Boris Bieger auf der Bank.

Der Start verlief diesmal anders, jetzt konnten beide Will-Brüder stechen. Andi rächte seinen jüngeren Bruder mit einem taktisch hervorragenden Sieg gegen Geierhos, Peter nahm den Elan mit und warf Keim mit Ippon. Doch wieder grüßte das Training des Olympioniken Tobias Englmeier, der in Gröbenzell regelmäßig die Matte leitet. Seika, Wank, Widani, Lehn und Schaubmar verhalfen dem SC – trotz großer Anstrengung – durch Niederlagen zur zehn-Punkte-Marke, ab der man nicht mehr verlieren kann. Nach einem Sieg von Matthias Pötzl durch fehlenden Gegner lag es dann an den erfahrenen Chucholowski und Bauhofer, die letzte Chance zu nutzen. Und tatsächlich stachen beide souverän, sehr zur Freude der mitgereisten Fans.

Stolz war Coach Bruderhofer besonders auf die Moral der Mannschaft: „Um den Kopf in den Sand zu stecken, ist sowieso keiner der Jungs der Typ. Trotzdem war ich am Ende irgendwie erleichtert, dass es da keine Überraschung gab.“


 

Bericht über das Spitzbubenturnier in Peiting am 01.04.17

Bericht über das Spitzbubenturnier in Peiting am 01.04.17 published on

Fünf Judoka aus Münsing gegen den Rest von Bayern

Gold beim BJV Sichtungsturnier in Peiting

Ein hochklassig besetztes Turnier fuhren die Münsinger Judo-Kämpfer in Peiting an. Zum BJV-Sichtungsturnier hatten sich Teilnehmer aus allen bayrischen Regierungsbezirken eingefunden, um ihre Form u.a. vor Landestrainer Daniel Wächter zu präsentieren. Das Spitzbubenturnier führt die jungen Athleten an die nächste Altersklasse heran. Die U13 kämpft nach den Regeln der U15 und die U16 nach den Regeln der U18.

Die beiden kampferprobten U13-Judoka Maxi Starnberg und Lennart Sienel traten in den Gewichtsklassen bis 29kg bzw. bis 37kg an und maßen sich mit 14 bzw. 25 Konkurrenten. Max hatte den allerersten Kampf des Turniers und gewann bereits nach wenigen Sekunden durch einen schönen O-Soto-Gari. Auch der nächste Kampf ging an ihn, das Halbfinale und den Kampf um Platz drei musste er danach leider abgeben. Lennart konnte seinen ersten Kampf gewinnen, verlor danach jedoch zweimal.

In der U16 konnte Bernhard Schaubmar zunächst zwei Siege in der für ihn neuen Gewichtsklasse bis 60kg (11 Teilnehmer) für sich verbuchen. Gegen den späteren Turniersieger unterlag er im Halbfinale klar. Im Kampf um Platz drei wurde er in Führung liegend ausgekontert. Ähnlich ging es Thomas Seika. Im ersten Kampf bis 55kg (24 Teilnehmer) unterlag er, kämpfte sich dann aber mit Bravour mit zwei Siegen durch die halbe Trostrunde, schied dann aber mit einer weiteren knappen Niederlage ebenfalls aus. Voll überzeugen konnte bei diesem Turnier Luis Schmidt. Bis 50kg kämpfte er sich technisch versiert bis ins Finale. Auch dort setzte er sich vorzeitig und souverän gegen Max Werner vom TV Altdorf durch und durfte die Spitzbubentrophäe in Empfang nehmen.

„Das Turnier war eine kleine bayrische Meisterschaft. Jeder unserer Kämpfer hatte zumindest ein Erfolgserlebnis, mit etwas mehr Fortuna wären weitere Platzierungen drin gewesen“, stellte Coach Andreas Bauhofer fest. Nächstes Jahr gehören Bernhard, Max und Lenni zu den ältesten Teilnehmern ihrer Altersklassen, was die Chancen auf einen Podestplatz nicht schmälern sollte.

 

Luis Schmidt mit einem Yppon erfolgreich!

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